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Bern Freiburg Wallis Initiativen für günstige Wohnungen in Biel eingereicht

Zwei Volksinitiativen verlagen, dass es in Biel künftig mehr bezahlbare Wohnungen gibt. Vertreter verschiedener Organisationen haben die Initiativen bei der Bieler Stadtkanzlei eingereicht.

Ein Tornetz, dahinter das alte Stadion.
Legende: Das Stadion Gurzelen kommt weg. Auf dem Areal sollen auch günstige Wohnungen gebaut werden. Keystone

Über 5300 Unterschriften sind laut den Organisationen für die Doppelinitiative zusammengekommen. Die eine Initiative bezieht sich auf das Gurzelen-Quartier, die andere auf den Anteil gemeinnütziger Wohnungen am Gesamtmarkt.

Die Organisationen sind die Bieler IG des Regionalverbands der Wohnbaugenossenschaften, der Gewerkschaftsbund Biel-Lyss-Seeland und der Mieterinnen- und Mieterverband.

Mehr bezahlbarer Wohnraum auf der Gurzelen

Auf der Gurzelen verschwindet das heutige Fussballstadion. Dadurch entstehe Platz für ein neues Wohnquartier mit rund 400 Wohneinheiten, schreiben die drei Organisationen in einer Mitteilung. Mit der einen Initiative verlangen sie nun, dass die Stadt Biel mindestens 50 Prozent dieser Wohnflächen an gemeinnützige Wohnbauträger vergibt. Auf diese Weise biete sich für Bielerinnen und Bieler die Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum auf der Gurzelen zu schaffen.

Anteil an gemeinnützigen Wohnungen erhöhen

Die andere Volksinitiative verlangt einen 20-prozentigen Anteil der gemeinnützigen Wohnungen am Gesamtmarkt bis im Jahr 2035. Heute beträgt dieser Anteil rund 15 Prozent, wie die drei Organisationen festhalten.Für das Initiativkomitee sei es leicht gewesen, die nötigen Unterschriften zu sammeln, heisst es weiter. Das zeige, wie verbunden die Bieler Bevölkerung mit dem gemeinnützigen und sozialen Wohnungsbau sei.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Eine Forderung mehr, die nicht besser in die Bieler-Mentalität passen könnte! Anstatt mit solchen "Billigwohnräumen" noch mehr unqualifizierte Zeitgenossen, Ausländer oder sogar Sozialhilfe-"Touristen" anzuziehen, wäre die "politische Elite" der Seelandmetropole gut beraten, endlich für solventere Leute, Unternehmer oder Geschäfts- und Dienstleister zu sorgen! Biel braucht Steuerzahler und nicht immer mehr "Steuergelder-Bezüger"! So kommt die Stadt am Bielersee ihr schlechtes Image nie los!
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