Innovationspark auf zwei ehemaligen Militärflugplätzen im Wallis

Auf den ehemaligen Armeeflugplätzen von Raron und Turtmann soll ein Innovationszentrum entstehen - mit den Forschungsschwerpunkten Energie und alpine Naturkatastrophen. Am Dienstag wurde ein Trägerverein gegründet.

«Das Wallis ist mit seiner Landschaft und seinen Wasserkraftwerken prädestiniert für die Forschung in diesen Bereichen», sagt Matthias Finger, Präsident des Vereins und Professor an der ETH Lausanne (EPFL) .

Gleichzeitig will die EPFL in Sitten eine Zweigstelle aufbauen mit elf Lehrstühlen, die ebenfalls im Bereich der Energie forschen soll. Dies ist laut Matthias Finger als sinnvolle Ergänzung zu verstehen: Während die EPFL eher Grundlagenforschung betreibe, wolle der Verein in Raron und Turtmann Firmen ansiedeln, die dort mehr angewandte Forschung betreiben wollen.

Gleichzeitig wartet man aber auch auf den Bundesbeschluss, der festlegen wird, welche Projekte im Rahmen der Umnutzung der ehemaligen Armeeflugplätze finanziell unterstützt werden.