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Bern Freiburg Wallis Jenische können eine Woche länger in Nidau bleiben

Die Städte Biel und Nidau verlängern die Nutzungsvereinbarung mit den Fahrenden bis Freitag, 9. Mai. Bis dann können die Jenischen mit ihren rund 70 Wohnwagen auf dem Expo-Areal bleiben. Damit wollen die Städte einer neuen Lösung die nötige Zeit geben.

Der Camp der Jenischen auf dem Expo-Areal in Nidau kann nun bis am 9. Mai bleiben.
Legende: Der Camp der Jenischen auf dem Expo-Areal in Nidau kann nun bis am 9. Mai bleiben. Keystone

Am letzten Montag hatten Biel und Nidau den Fahrenden eine Aufenthaltsbewilligung auf dem Expo-Areal bis Montag 5. Mai zugestanden. «Wir versuchen, eine Lösung zu finden und da rechtfertigt es sich, ein paar Tage Geduld zu haben», sagte damals Nidaus Stadtpräsidentin Sandra Hess.

Neue Standort-Lösung braucht etwas Zeit

Nun ist die Nutzungsvereinbarung bis zum 9. Mai verlängert worden - weil sich tatsächlich eine neue Lösung abzeichne. Allerdings brauche die Sache noch ein paar Tage Zeit, teilen Biel und Nidau mit.

Deshalb habe man in Absprache mit dem Kanton Bern beschlossen, das Gastrecht für die Fahrenden zu verlängern. Ob es um einen neuen Standplatz geht, sagen die Städte nächste Woche.

Vor einer guten Woche war ein Protestcamp auf der Kleinen Allmend in Bern aufgelöst worden, weil er der BEA-Eröffnung in die Quere kam. Regierungsrat Christoph Neuhaus betonte damals, der Kanton finde keine geeigneten Plätze.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Maria-Luisa Gerber, Bern
    Das Anliegen stösst in meinem Umfeld auf viel Verständnis. Es bräuchte mehr Informationen über die jenische Lebensweise und Austausch! Viel Glück!
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  • Kommentar von baumann andreas, amriswil
    Ich Freue mich sehr für das Jenische Volk. auch von mir ein Dank nach unzähligen telefonen das Nidau und Biel doch noch mit Herzen Geredet und Verhandelt haben ,, und ich bin Überzeugt das Biel und Nidau erkennen ja moment so schlimm sind die Jenischen gar net,und auch erkannt haben das es Menschen mit Moral und Verstand sind , Danke, Vieleicht führen ja regelmässige Besuche Bei den Jenischen zu einem Grossen Umdenken An die Jenischen immer eine Handvoll Glück und Gemeinden wie Nidau und Biel.
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  • Kommentar von martin kappeler, Bern
    2)Ich wünsche mir für die Zukunft eine engere Beziehung zu dem ansässigen Volk! Herzlichen Dank auch an die Gemeinde in Prontrut, die sofort bereit gewesen ist, einen Platz und Raum zu verfügung zu stellen, wo wir unser Leben, Leben können, wie wir es uns vorstellen!
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