Kantonspolizei Wallis mahnt zur Vorsicht bei Bergwanderungen

Die gegenwärtigen äusseren Bedingungen locken viele Wanderer in die Berge. Doch das schöne Wanderwetter täuscht darüber hinweg: Schnee und Glatteis können zu Unfällen führen. Daher warnt die Kantonspolizei Wallis zu Vorsicht.

Ein 64-jähriger Wanderer ist am Montag bei Zermatt ausgerutscht und rund 60 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die von der Walliser Kantonspolizei bezeichnete Unfallstelle bei Zermatt.

Bildlegende: Die von der Walliser Kantonspolizei bezeichnete Unfallstelle bei Zermatt. zvg

Zum Verhängnis wurde ihm eine Stelle, an welcher der Wanderweg über ein vereistes Couloir führt.

Dort rutschte er aus und stürzte ab. Die Rettungskräfte konnten gemäss Angaben der Kantonspolizei Wallis nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Eine Touristin wollte in Veysonnaz zu Fuss eine Skipiste überqueren. Dabei stürzte sie und rutschte den Hang runter. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen.

Wie die Kantonspolizei schreibt, können die aktuellen Bedingungen für die Jahreszeit ungewohnte Gefahren mitbringen. Daher sei in verschneiten Regionen, wo Sport und andere Aktivitäten ausgeführt würden, höchste Vorsicht geboten.