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Landwehr Freiburg Neuer Dirigent: «Hoffentlich spielen meine Kinder nicht Fussball»

Das weltgewandte offizielle Blasorchester des Kantons und der Stadt Freiburg hat nach 45 Jahren erstmals wieder einen Freiburger Dirigenten. Es ist der Sensler Benedikt Hayoz.

Der 33-Jährige hat sich gegen 28 Mitkonkurrenten auch aus dem Ausland durchgesetzt. Entsprechend erfreut ist er. Benedikt Hayoz hat aber auch Respekt vor dieser Aufgabe: «Ich kenne natürlich viele Musiker und Musikerinnen persönlich».

Er selber spielt Waldhorn. Dies vor allem, weil es so schön aussieht. «Das war mir als Bub wichtig.» Die Leidenschaft für die Musik wurde ihm in die Wiege gelegt. «Ich habe schon als Kind Musiknoten geliebt». Daneben dirigiert, unterrichtet und komponiert er. «Die Vielseitigkeit ist heute mein Vorteil».

Überzeugter Musiker, überzeugter Sensler

Der junge Vater möchte seine Leidenschaft für Musik weiter geben. «Ich hoffe, meine Kinder spielen nicht Fussball». Aber er würde kein Kind zwingen, ein Instrument zu lernen. Eine internationale Karriere strebt Benedikt Hayoz nicht an. «Ich müsste viel zu viel dafür opfern», so der Musiker. Es sei gut, dass er das in London gelernt habe.

In der Landwehr spielen viele französischsprachige Musikerinnen und Musiker. Es gebe kulturelle Unterschiede, sagt der Dirigent. «Ich muss anders mit ihnen sprechen». Sein Einstieg nächstes Jahr bei der Landwehr wird eine Indienreise sein. Mit einem Stück, das er selber komponiert hat. «Das ist eine schöne Begrüssung für mich», so Hayoz.

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