Mehr Subventionen für bernische Forscher und Unternehmer

Der Kanton Bern will die Förderung von Innovationen auf eine neue rechtliche Grundlage stellen. Bisher fehlte die Gesetzesgrundlage, um anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ausreichend unterstützen zu können.

Andreas Rickenbacher

Bildlegende: Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher will mehr Mittel für Entwicklung und Innovation bereitstellen. Keystone

Der bernische Regierungsrat hat das neue Innovationsgesetz (IFG) am Donnerstag zu Handen des Parlaments verabschiedet, wie aus einer Mitteilung der Kantonsregierung hervorgeht. Mit dem neuen IFG können Projekte wie der Swiss Innovation Park in Biel oder das Nationale Kompetenzzentrum für Translation und Unternehmertum in der Medizin künftig gefördert werden.

Hilfe über mehrere Jahre möglich

Der Kanton kann neu Finanzhilfen in Form von Pauschalbeträgen über mehrere Jahre hinweg gewähren. Zudem kann er Beteiligungen an nicht gewinnorientierten Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen und an Immobiliengesellschaften eingehen.

Das Finanzierungsvolumen schätzt die Regierung auf 8 bis 10 Millionen Franken pro Jahr. «Für den Industriekanton Bern ist es zentral, dass für die Unternehmen leistungsfähige Innovationsinstitutionen zur Verfügung stehen», sagt Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher.