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Multimediales Theater «ALICE» «Weisch no, weniger Lohn für d Frou?»

Die Crew von Alice
Legende: Die Geschichte «Alice im Wunderland» wurde so abgeändert, dass sie ins Jahr 2017 passt. ZVG

Sind Frauen anders als Männer? Was ist ihre Rolle in der heutigen Gesellschaft? Sind Frauen sichtbar? Mit diesen Fragen im Gepäck haben die Kunstschaffenden Annalena Fröhlich, Steff la Cheffe und Fabian Chiquet ein multimediales Theater geschrieben, inszeniert und auf die Bühne gebracht.

In der Hauptrolle: Alice. Sie ist angelehnt an die Hauptfigur aus «Alice im Wunderland», eine Person, die durch einen Kaninchenbau in eine völlig neue, wundersam absurde Welt findet. Die Inszenierung spielt jedoch im Jahr 2017, in einem Jahr, in dem das Thema Sexismus bereits viel diskutiert wurde.

Basierend auf echten Aussagen von Frauen

Die Texte der verschiedenen wunderlichen Charaktere haben ihren Ursprung in Interviews, die zusammen mit «Terre des Femmes», Link öffnet in einem neuen Fenster zusammengetragen wurden. Rund 30 Frauen wurden dafür befragt. «Es waren Frauen aus allen Schichten, verschiedenen Alters und politischer Einstellung», so Fabian Chiquet.

Die Realität hat uns eingeholt.
Autor: Fabian ChiquetTheaterregisseur
Porträt
Legende: Fabian Chiquet SRF

Vor zwei Jahren haben die Arbeiten zum Theaterstück begonnen: noch vor Donald Trump, vor Harvey Weinstein, vor der grossen Sexismus-Debatte in den Social Media. «Wir wurden von der Realität eingeholt», so Chiquet. Einerseits sei das positiv, da das Stück an Relevanz gewinne, andererseits gebe es auch Leute, die das Thema bereits satt hätten.

Die Aufführungen in Bern sind jedoch trotzdem bereits alle restlos ausverkauft – noch vor der Uraufführung am Samstag.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)

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