Nach Genf gibts auch im Wallis elektronische Patientendossiers

Der Kanton Wallis ist nach dem Kanton Genf der zweite Kanton der Schweiz, der seinen Bewohnern den Zugang zu einem elektronischen Patientendossier ermöglicht. Ab kommender Woche entscheiden die Patienten, welche Ärzte und Spitäler Zugriff auf die Daten haben.

Ein Computer in einem Spital.

Bildlegende: Der Kanton Wallis macht einen grossen Schritt vorwärts wenn es darum geht, Patientendaten elektronisch abzulegen. Keystone

Es handelt sich um sensible Daten: die Ergebnisse von Untersuchungen, die Listen der verschriebenen Medikamente oder die Austrittsschreiben der Spitäler. All diese Daten können ab kommender Woche im Kanton Wallis auch elektronisch gespeichert werden.

Wie das kantonale Departement für Gesundheit in einer Mitteilung schreibt, wird das elektronische Patientendossier von verschiedenen Ärzten, Spitälern und anderen Fachpersonen konsultiert, ergänzt und vervollständigt. Dadurch sollen medizinische Fehler minimiert sowie Doppelspurigkeiten und -verschreibungen von Medikamenten verhindert werden.

Die Walliserinnen und Walliser werden jedoch nicht automatisch registriert. Sie müssen erst ihre Zustimmung erteilen. Wie der Kanton Wallis schreibt, gelten für die Plattform strikte Sicherheitsnormen.