Neuer Anlauf für das Freiburger Energiegesetz

Im November 2012 hat das Stimmvolk des Kantons Freiburg das neue Energiegesetz an der Urne knapp verworfen. Nun legt der Staatsrat einen neuen Entwurf vor - mit einer entscheidenden Änderung.

Bild einer Elektroheizung.

Bildlegende: Vorerst bleiben Elektroheizungen im Kanton Freiburg erlaubt. Colourbox

Umstritten war im letzten Energiegesetz nur der Artikel 15, welcher in absehbarer Zeit Elektroheizungen verbieten wollte. Eine Gruppe Hausbesitzer hatte dagegen das Referendum ergriffen - mit Erfolg: Bei der Abstimmung wurde das Gesetz knapp abgelehnt, gut 800 Stimmen gaben den Ausschlag.

Nun legt der Freiburger Staatsrat ein neues Energiegesetz vor. Es verzichtet auf das Verbot von Elektroheizungen, ansonsten ist es gleich wie die erste Vorlage. Die neue Version geht nun wieder in das Kantonsparlament, sie dürfte dort diskussionslos abgesegnet werden.

Kernpunkte des neuen Freiburger Energiegesetzes sind zum Beispiel die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung bis 2018 und die Förderung von erneuerbaren Energien. Ausserdem müssen sämtliche Gemeinden einen Energieplan erstellen.