Freilichtmuseum Ballenberg Neuer Anlauf Richtung schwarze Zahlen

Inhaltlich gut, wirtschaftlich unbefriedigend – so bilanziert das Freilichtmuseum Ballenberg das Geschäftsjahr 2016. Jetzt will der Ballenberg wieder Gewinn machen. Mit mehr Publikum, neuen Geldquellen und 250 Bauernhoftieren.

Szene aus dem Ballenberg-Theater.

Bildlegende: Das Freilichttheater ist eine Stütze des Freilichtmuseums Ballenberg. Szene aus Ueli der Pächter im Sommer 2016. Keystone

Das Geschäftsjahr 2016 schliesst mit einem Verlust von 310'000 Franken. Die 190'000 Eintritte sind wieder sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings habe man den seit 2010 anhaltenden Besucherschwund zumindest bremsen können, sagten Stiftungsrat und Geschäftsleitung am 31. März 2017.

Der Ballenberg muss sich stets neu erfinden

Nun aber will das Freilichtmuseum mit einer neuen Finanzstrategie definitiv Richtung Gewinnzone schreiten. Die Voraussetzungen für eine Trendwende seien gelegt, so Stiftungsratspräsident Peter Flück:

  • Mehr Publikum dank attraktiven Neuerungen. Zum Beispiel Schwinget mit König Matthias Glarner oder ein Zoo mit 250 Bauernhoftieren und Streichelgehege.
  • Mehr Geld aus Fundraising und Sponsoring, dazu eine Abgeltung der kulturellen Leistungen durch die öffentliche Hand.
  • Eine Stütze des Museums sind die Freilichttheater. Sie sind sehr erfolgreich.