Polizei, Feuerwehren und Notfallstationen im Dauereinsatz

Der Jahreswechsel hielt Polizei, Feuerwehren und Notfallstationen der Spitäler pausenlos auf Trab. Die Kantonspolizei verzeichnete über 250 Einsätze, das Inselspital Bern 147 Notfälle. Vielfach war der Alkohol schuld.

Hausbrand in Ried-Brig über den Jahreswechsel

Bildlegende: Brand in Ried-Brig Einer der Brände über den Jahreswechsel. In Ried-Brig musste die Feuerwehr ein Mehrfamilienhaus evakuieren. zvg

Zwischen 31. Dezember 2012 und 1. Januar 2013 rückte die Kantonspolizei Bern im ganzen Kantonsgebiet rund 250 Mal aus. Alkohlexzesse, Schlägereien, Raubüberfälle und Diebstähle, Schäden durch Feuerwerk und Brände waren die Ursachen.

Auch die Feuerwehren hatten in Biel, Bern, Ried-Brig und Crans-Montana alle Hände voll zu tun. In Biel geht die Polizei beim Brand in einer Passerelle in der Innenstadt von Brandstiftung aus. Wegen des Brandes musste sich eine Sylvesterparty mit 40 Personen auf dem Balkon in Sicherheit bringen.

Das Team des Kindernotfalls am Inselspital Bern

Bildlegende: Viel zu tun beim Jahreswechsl für den Kindernotfall Inselspital Trotz sehr viel zu tun motiviert und gut gelaunt: Das Team des Kindernotfalls am Berner Inselspital zvg Inselspital

Grossandrang bei den Notfallstationen

Beim Inselspital rückten 147 kleine und grosse Patienten in die beiden Notfallstationen ein. Wieder eine Zunahme vor allem im Kindernotfall, konstatiert das Spital im Vergleich zu den Vorjahren.

So behandelten die Teams einen 13Jährigen, der noch vor Mitternacht viel zu viel Alkohol zu sich genommen hatte. Zahlreich auch die Patienten mit den üblichen Wintererkrankungen wie Bronchitis oder Infektionen.

Das Positive kommt allerdings auch aus den Spitälern: Am Inselspital und zum Beispiel in der Geburtsabteilung des Spital Riggisberg kamen in den ersten Stunden des neuen Jahres vier Kinder zur Welt.