Brandserie im Broyebezirk Polizei hat Hinweise auf Brandstiftung

Die Brände in Dompierre (FR), Domdidier (FR) und Payerne (VD) aus den vergangenen Wochenenden sind gemäss eusten Erkenntnissen der Polizei gelegt worden.

Bildlegende:Seit Mitte Juli hat es in verschiedenen Ortschaften gebrannt. Kantonspolizei Freiburg/SRF

Die Brände seien gelegt worden, jede andere Brandursache könne ausgeschlossen werden, teilten die Polizeikorps von Freiburg und Waadt am Dienstag mit.

In den vergangenen Wochen war es im freiburgischen Broyebezirk und im angrenzenden Waadtland zu einer Serie von Bränden gekommen.

So verendeten bei einem Brand in einem Pferdezentrum von Avenches (VD) Mitte Juli rund 20 Pferde. Ende Juli waren bei Stallbränden in Domdidier und Payerne zahlreiche Kühe getötet worden.

Sowohl für den Brand in Domdidier als auch für jenen in Payerne konnte die Polizei die Täterschaft noch nicht identifizieren. In der Woche nach der Katastrophe hat die Freiburger Kantonspolizei mehr als 150 Bauern im Broyebezirk zum Fall Domdidier befragt.

Ob die Brände in Zusammenhang stehen, kann die Kantonspolizei Waadt noch nicht sagen. Es sei eine Möglichkeit, jedoch sei noch nichts formell bestätigt, so die Polizei.

Fall Dompierre: Verdächtiger festgenommen

Auch die Explosion und der darauffolgende Brandausbruch im Kellergeschoss eines Gebäudes in Dompierre am 5. August ist laut Polizei kriminell motiviert. Es mussten 30 Hausbewohner evakuiert werden. Eine verdächtige Person wurde kurz nach dem Vorfall verhaftet. Die Untersuchung dazu läuft weiter, die Person bleibt in Untersuchungshaft.

Hingegen handelte es sich beim Brand in der Kapelle von St-Aubin (FR) vom 5. August nicht um eine kriminelle Tat. Ein technischer Fehler einer Klimaanlage habe den Brand ausgelöst.