Positive Signale bei der Sanierung der Bergbahnen Gstaad

Der neue Verwaltungsrat der um die Zukunft kämpfenden Bergbahnen Destination Gstaad (BDG) AG hat nach eigenen Angaben ein Etappenziel bei der Sanierung des Unternehmens erreicht. Viele Landeigentümer seien bereit, künftig mit weniger Entschädigungen auszukommen.

Ziel der Verhandlungen sei gewesen, dass die Landeigentümer auf 70 Prozent der gesamten bisher von den Bergbahnen Destination Gstaad (BDG) ausbezahlten Entschädigungen verzichteten, teilte die BDG am Mittwoch mit. Nun verzichteten die Eigentümer auf 80 Prozent des Betrags, heisst es in der Mitteilung, und unterschrieben hätten alle grossen Landeigentümer.

Eine Seilbahn.

Bildlegende: Sind in finanzieller Schieflage: die Bergbahnen in Gstaad müssen saniert werden. Keystone

1,1 Millionen Franken bezahlen die BDG bisher durchschnittlich pro Jahr den Landeigentümern. Der genaue Betrag ist umsatzabhängig.

Finanzkräftige Saanenländer wollen helfen

Positive Signale gibt es laut der Mitteilung auch von Privatpersonen, mit denen der BDG-Verwaltungsrat über Beteiligungen an einer dereinst sanierten Gesellschaft verhandelte. Es handle sich um Personen, die dem Saanenland sehr verbunden seien, schreiben die BDG. Die ersten schriftlichen Zusagen für «namhafte Beteiligungen» im Rahmen der geplanten Sanierungslösung lägen vor.

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