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Bern Freiburg Wallis Psychiatrie: UPD-Direktorin Regula Mader nimmt den Hut

Regula Mader kehrt nicht auf ihren Posten als Direktorin der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) zurück. Der Kanton trennt sich von ihr im gegenseitigen Einverständnis. Mader war jüngst unter Druck geraten und seit mehreren Wochen krankgeschrieben

Legende: Video Umstrittene Direktorin tritt ab abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 22.02.2013.

Die UPD-Direktorin lege sämtliche Aufgaben sofort nieder, teilte die Berner Kantons-regierung am Freitag mit. Der Kanton hat mit Mader eine Austrittsvereinbarung getroffen. Diese sehe keine Abgangsentschädigung vor, schreibt der Regierungsrat in seiner Mitteilung weiter. Zum weiteren Inhalt der Vereinbarung haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mader wurde Anfang März 2011 UPD-Direktorin. Während ihrer Amtszeit durchlebte die Institution in Personalfragen turbulente Zeiten. Für Schlagzeilen sorgte zunächst die Freistellung des ärztlichen Direktors, Werner Strik.

Die UPD-Geschäftsleitung unter dem Vorsitz von Mader wollte sich von Strik trennen, die Universität lehnte dies aber ab. Schliesslich musste die Kantons-regierung entscheiden. Sie kam letztlich zum Schluss, dass die Gründe für eine Kündigung Striks nicht ausreichend seien.

Seit November krankgeschrieben

Für Wirbel sorgte auch ein Artikel in der «Weltwoche», wonach die UPD in ihrem Kader eine Titelschwindlerin beschäftige. Der Verdacht erhärtete sich, und die Frau wurde im vergangenen Januar entlassen. Im Kreuzfeuer der medialen und politischen Kritik stand insbesondere Regula Mader.

Der Dauerbeschuss setzte ihr offenbar so zu, dass sie im vergangenen November bis auf weiteres krankgeschrieben wurde.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies A., Sch
    Eigentlich bin ich erstaunt, dass man über die Abgangsents. Stillschweigen erklärte., Ausgerechnet die SP Frau, da diese Partei, immer Offenlegung fordern. Meine bitte an diese Sp wäre, wieder eher vermehrt auf Zusammenarbeit , als auf Egoismus zu orientieren. Ueberigens wünschte ich dies auch vom SRF damit ein gewissser Ausgleich statt findet um den Friedenswillen,damit man sich mehr über den Sachverhalt, als über Parteiengeplänkel orientieren kann. Neutralität und Vertrauen aufbauen.
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  • Kommentar von Urs Wyder, Basel
    Nachdem Mader als Täterin bei Striks Rauswurf keinen Erfolg hatte versucht sie sich jetzt in der Rolle des Weltwoche-Opfers. Peinlich und verlogen ist nicht nur Mader, sondern auch für SP-treue Zeitungen.
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