Region Thun geht gemeinsam in die Energiezukunft

Vom 1. März an gilt in den Gemeinden Thun, Steffisburg, Heimberg und Uetendorf ein regionaler Energierichtplan. Die Gemeinden und ihre Energieunternehmen verpflichten sich damit, die künftige, sparsame Energieversorgung gemeinsam an die Hand zu nehmen.

Thun, Steffisburg, Heimberg und Uetendorf finden sich in einem regionalen Energierichtplan.

Bildlegende: Thun, Steffisburg, Heimberg und Uetendorf finden sich in einem regionalen Energierichtplan. google

Die Gemeinden wollen auf dem Weg zu einer sparsamen Energiezukunft zusammenspannen, gemeinsam mit ihren Energieversorgungsbetrieben. So wird Energieversorgung und damit Siedlungsentwicklung zum regionalen Thema. Zum Beispiel beim Ausbau des Fernwärmenetzes der KVA Thun. Ziel ist zuerst die 4000-Watt-Gesellschaft, später ein Jahresverbrauch von nur noch 2000 Watt pro Kopf.

Der Zusammenschluss der vier Gemeinden in der Region Thun ist der erste regionale Energierichtplan im Kanton Bern und damit für die bernische Energiedirektorin Barbara Egger «ein Meilenstein».

Dieser Meilenstein muss allerdings ohne zusätzliche Mittel auskommen. Die Idee eines Förderfonds, der mit zusätzlichen Aufschlägen auf den Strompreis finanziert würde, scheiterte im Thuner Stadtrat. Das Parlament erachtete den Fonds als unnötig und die Strompreis-Zuschläge als unerwünscht.