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Bern Freiburg Wallis Schiffe steuern womöglich bald das Südufer des Bielersees an

Die Bielersee-Schifffahrtsgesellschaft (BSG) will abklären, ob künftig auch die Gemeinden am Südufer des Bielersees eine Schiffsverbindung erhalten sollen.

See und Ufer
Legende: Das südliche Ufer soll eine Schiffsverbindung erhalten. Hier der Blick von La Neuveville. Keystone

Sie hat beim Bund ein Subventionsgesuch für eine Machbarkeitsstudie eingereicht. Der Verein seeland.biel/bienne machte die Pläne in einer Mitteilung bekannt und schreibt, der Vorstand erachte das Projekt als sinnvoll. Der Verein leistet deshalb 20'000 Franken an die Kosten der Machbarkeitsstudie.

Die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs am südlichen Bielerseeufer sollen laut der Mitteilung mit der Studie untersucht werden.

Die BSG denke daran, für die Erschliessung der Südufergemeinden ein dafür geeignetes Schiff mit einer Ein-Mann-Bedienung einzusetzen, schreibt der Verein. Die BSG selber wollte sich zur Machbarkeitsstudie gegenüber Radio SRF nicht weiter äussern.

In einer der betroffenen Gemeinden ist man eher skeptisch. «Bei uns ist es sehr schwierig, an den See zu gelangen», sagt der Gemeindepräsident von Täuffelen-Gerolfingen, Andreas Stauffer, gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Die Linie hätte aber durchaus touristisches Potential, ist Stauffer überzeugt.

Die Schiffe der BSG fahren heute dem nördlichen Bielerseeufer entlang von Biel nach Erlach und zurück. Ausserdem verkehrt ein Pendelschiff zwischen Erlach, Lüscherz und der St. Petersinsel. Ebenfalls im Angebot befinden sich Aare-Schifffahrten und Rundkurse auf allen drei Jurarandseen.

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