Schlussspurt ums Könizer Gemeindepräsidium

Die beiden Könizer Gemeinderatsmitglieder Ueli Studer (SVP) und Rita Haudenschild (Grüne) wollen Gemeindepräsident oder Gemeindepräsidentin werden. Im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» sagen sie, weshalb die Könizer Bevölkerung sie wählen soll.

Eine Frau und ein Mann stehen vor Mikros.

Bildlegende: Rita Haudenschild (Grüne) und Ueli Studer (SVP) sind nach dem Streitgespräch im Radiostudio gut gelaunt. SRF

Rita Haudenschild und Ueli Studer sind seit acht Jahren im Könizer Gemeinderat und können nur noch eine dritte Legislatur anhängen. In vier Jahren ist für beide fertig, ob sie nun den Zweikampf ums Präsidium gewinnen oder nicht. So schreibt es die Könizer Amtszeitbeschränkung vor.

Trotzdem sind beide motiviert, die letzten vier Amtsjahre zu nutzen und als neues Oberhaupt der Gemeinde Zeichen zu setzen. Um die Herausforderungen von Köniz zu meistern, sei es beim Verkehr mit Tram oder bei der Raumplanung. Oder um die grosse und vielfältige Gemeinde zusammenzuhalten.

Konkurrenten nach acht Jahren

Die gemeinsame Vergangenheit im Gemeinderat mag dazu geführt haben, dass die beiden keine riesigen Differenzen haben. «Wir haben eine gute Politik gemacht und möchten damit weiterfahren, wenn auch mit etwas anderen Nuancen», sagen beide. Haudenschild legt Wert auf die Fortführung grüner Anliegen, Studer setzt seine Prioritäten bei der örtlichen Wirtschaft.

Der zweite Wahlgang, bei dem die Nachfolge des scheidenden SP-Gemeindepräsidenten Luc Mentha endgültig geregelt wird, findet am 15. Dezember statt.