Schweizer Armee rettet Freiburger Alpsömmerung

Armeehelikopter haben mehrere 100'000 Liter Wasser in die Freiburger Voralpen geflogen. Dank dieser Hilfe mussten die Hirten nicht vorzeitig mit ihren Tieren ins Flachland ziehen.

Besonders betroffen von der extremen Hitze war der Brecca-Schlund zwischen den Touristengebieten Schwarzsee und Charmey. «500 Tiere waren von der Trockenheit betroffen», sagt Oskar Lötscher, Vizepräsident vom freiburgischen Alpwirtschaftlichen Verein.

Dank der Armee habe man die Tiere nicht ins Flachland bringen müssen. «Dort war das Futter ebenfalls knapp.»

Drei Wochen lang hat die Schweizer Armee Wasser auf insgesamt 18 Freiburger Alpen gebracht. «Es waren mehrere 100'000 Liter Wasser», sagt Jean Denis Chavaillaz, Chef des kantonalen Führungsstabes. Zum Glück hätten die Hirten nach dem Hitzesommer 2003 Wassertanks eingerichtet. «Eine Wasserlieferung per Helikopter ermöglichte dadurch den Alpen, einige Tage damit zurecht zu kommen.» Dank der Niederschläge habe sich die Lage im Kanton Freiburg beruhigt.