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Bern Freiburg Wallis Schwingfest zwischen Tradition und Pragmatismus

Nach dem Seeländischen 2013 ist das Mittelländische schon das zweite Fest in einem Eisstadion. Praktisch finden die Organisatoren; etwas schade, meinen die Besucher.

Ein Schwingfest im Berner Eisstadion ist bei schlechtem Wetter ein Glücksfall. «Es ist gäbig, kann man bei diesem Wetter drinnen sein», meint eine Besucherin. Doch die Besucher vermissen die typische Schwingfeststimmung. «Ich fühle mich hier drin wie einbetoniert», meint ein Besucher. «Es ist einfach kein richtiges Schwingfest.»

OK-Vizepräsident Markus Walther kennt die Kritik – und verweist auf das Wetter. «Das Publikum wird immer bequemer, wären wir heute draussen, würde das schlechte Wetter bestimmt viele stören.»

Nach dem Seeländischen Schwingfest 2013 in Bieler Eisstadion ist das Mittelländische nun schon das zweite in einer Eishalle. Für die Organisatoren ist es wesentlich einfacher, ein Schwingfest in einer Halle mit bestehender Infrastruktur zu organisieren. Dieses Jahr benötigt das mittelländische Schwingfest nur gerade einen Drittel so viele Helfer wie sonst.

«Die Hauptsache bleibt der Sieg»

«Auch wir haben jeweils Mühe, Helfer zu finden», sagt Markus Walther. Er rechnet damit, dass vermehrt Schwingfeste in Hallen stattfinden werden. Das nächste steht schon auf dem Programm: Das Emmentalische Schwingfest 2015 wird in der Ilfishalle in Langnau sein. Und was meinen die Schwinger dazu? Der Berner Spitzen-Schwinger Christian Stucki sieht es pragmatisch: «Ob in einer Halle oder draussen: Die Hauptsache bleibt der Sieg.»

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