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Bern Freiburg Wallis Staatsrat rüffelt Oskar Freysinger wegen Brief an Hollande

Nach einem kritischen Brief an den französischen Präsidenten François Hollande ist Oskar Freysinger von seinen Walliser Staatsratskollegen zur Ordnung gerufen worden. Sie erinnerten ihn am Mittwoch an gewisse Regeln, die respektiert werden müssten.

Oskar Freysinger.
Legende: Oskar Freysinger wurde vom Walliser Staatsrat gerüffelt. Keystone

«Die Verwendung des offiziellen Briefpapiers des Kantons Wallis für die Zuschrift entsprach nicht der gültigen Direktive», erklärte der Walliser Staatskanzler Philipp Spörri auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Regierung sei zudem nicht über den Vorstoss informiert worden. «Es war ein persönlicher Vorstoss und hatte keinen Zusammenhang mit dem Kanton Wallis.»

Staatsrat Oskar Freysinger hatte Hollande in einem Brief «Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Schweiz» vorgeworfen. Anlass war ein Mail an in der Schweiz lebende Franzosen, in welchem diese angeregt wurden, die Durchsetzungsinitiative abzulehnen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Müller (HPMüller)
    Klar darf Freysinger Hollande schreibe und seine Meinung sagen. Aber als Privatperson und nicht als Staatsrat. Als Staatsrat ist er Mitglied einer Kollegialitätsbehörde und angestellt von der Walliser Stimmbevölkerung. Wenn er auf dem offiziellen Kantonspapier an Hollande seine persönliche Meinung schreibt missachtet er damit Kollegialität und Demokratie. Und das gehört tatsächlich gerügt. Und bei Wiederholung gehört er abgewählt.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Gut dass er so schnell reagierte, bevor die Abstimmung vorbei ist +der Pulver verbraucht. Ich gehe davon aus, dass auch der Mailschreiber das Parlament in France nicht informiert hat +auch keine offizielle Meldung an die Schweiz richtete. Also, wo ist das Problem. Freisinger hat das gut gelöst. Die Motzerei der Walliser Behörde kommt aus der Ecke "Kuscheljustiz": Gemäss unserer Justiz müssten wir uns zuerst erschiessen lassen, bevor wir zurückschiessen dürfen. Deshalb Durchsetzungsinitiative JA.
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  • Kommentar von Joe Huber (Joe H.)
    Verständliche Empfehlung von Präsident F. Hollande an seine in der CH wohnhaften Staatsbürger: Sicher hat er kein Interesse an allfällig ausgeschafften kriminellen Rückkehrern aus der CH.
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