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Standortförderer Friess «Bern muss sich nicht schlecht machen»

Im Kanton Bern haben sich 2017 viele neue Firmen angesiedelt. Worauf legt der Standortförderer Sebastian Friess Wert?

Ein Arbeiter bohrt auf einer gelben Fläche.
Legende: Der Industriebetrieb Güdel in Langenthal hat von der Standortförderung des Kantons profitiert. Urs Gilgen/SRF

«Wegen Steuerreduktionen muss keine Firma nach Bern kommen. Das ist bekannt», sagt der Standortförderer Sebastian Friess. Auch was Land zum Bebauen angeht, sind in Bern Grenzen gesetzt. Aber Bern habe trotzdem viel zu bieten: «Wir sind zentral gelegen, wir haben stabile Verhältnisse, Firmen haben hier Partner und Zulieferer in der Nähe.» Und da müsse man halt das Gesamtpaket anschauen.

Die Berner Standortförderung sei zudem nicht nur für Ansiedlungen aus dem Ausland da, sondern besonders auch für jene Firmen, die schon lange im Kanton wirtschaften.

In den kommenden Jahren will die Standortförderung ihr Augenmerk besonders auf sogenannte «Hidden Champions» legen, also auf weltweit führende Unternehmen in technologischen Nischen, die in der Region Bern tätig sind. Der Kanton will deren Rahmenbedingungen weiter verbessern.

2017 war für die Standortförderer ein gutes Jahr. Der Kanton Bern konnte überdurchschnittlich viele Neuansiedlungen verzeichnen. 13 Firmen zogen aus dem Ausland hierher, zwei aus anderen Kantonen. Dabei handelt es sich mehrheitlich um kleinere Unternehmen, die in technologisch orientierten, forschungsintensiven Bereichen tätig sind, teilte die bernische Volkswirtschaftsdirektion mit.

Arbeitsplätze + Investitionen

Im Jahr 2017 hat die Standortförderung 44 Projekte unterstützt. Nach Angaben der Unternehmen sollen diese Projekte Investitionen von rund 256 Millionen Franken und über 600 Arbeitsplätze generieren.

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