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Bern Freiburg Wallis Stationäre Therapie für notorischen Verkehrssünder

Der 43-jährige Mann wurde zu 21 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Die Strafe wird in eine stationäre Massnahme umgewandelt. Der Mann hat einen sehr tiefen IQ und ein sehr langes Sündenregister.

Der Mann, der seit Jahrzehnten immer wieder ohne Führerausweis am Steuer erwischt wird, erhält eine letzte Chance zur Besserung. Das Regionalgericht in Biel ordnete am Dienstag eine stationäre Massnahme an.

Ein Polizist.
Legende: Die Polizei hat den notorischen Verkehrssünder immer wieder erwischt. Keystone/Symbolbild

Das Gericht verurteilte den 43-jährigen Schweizer zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten, weil er bei der letzten Spritztour vor der Polizei geflüchtet war und bei der anschliessenden Verfolgungsjagd zahlreiche Verkehrsregeln verletzt hatte. Die Strafe wird aber zugunsten einer Therapie in einer geeigneten Institution aufgeschoben - zum Beispiel im Psychiatriezentrum Münsingen oder in einem Heim für Menschen mit psychischen und sozialen Problemen.

Das Gericht entsprach damit den übereinstimmenden Anträgen des Verteidigers und des Staatsanwalts. Beide hatten am Montag betont, aufgrund des psychiatrischen Gutachtens habe der intelligenzschwache Mann eine letzte Chance zugute.

Sehr grosse Erfolgsaussichten habe eine Therapie zwar offenbar nicht, sagte Gerichtspräsidentin Elisabeth Ochsner unter Berufung auf den psychiatrischen Gutachter. Aber es sei ein Versuch wert, dem Mann zu zeigen, dass es im Leben noch andere Freuden geben könne als das Autofahren.

Der Mann hat 14 Verurteilungen auf dem Kerbholz. Strassenverkehrsdelikte sind sein einziges Laster. Der Mann weist einen Intelligenzquotienten von 50 bis 52 auf. Nur ein Prozent der Bevölkerung habe einen noch tieferen IQ.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann, Stein am Rhein
    Armer Mann. Der wird wohl nie mehr aus "Klapsmühle" rauskommen.
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    1. Antwort von Monica Ruoff, Bern
      Und wenn, dann als Zombie, dessen Lebenserwartung mit Neuroleptika o.Ä. um bis zu 30 Jahren verringert wurde und dessen Leben keine Qualität mehr aufweist. In Saudi-Arabien vollzieht man Todesurteile auf Raten mit 50 Peitschenhieben pro Woche, in "zivilisierten" Ländern wie der Schweiz mit ärztlich verordneten Substanzen, legitimiert durch ein Gesetz aus dem Jahr 2013! (Art. 383, 426/7, 434/5 ZGB), das sowohl der UN-BRK als auch der UN-Antifolterkonvention teilweise diametral widerspricht.
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