Stilles Gedenken an die Opfer des Carunfalls von Siders

Vor einem Jahr verloren im Autobahntunnel bei Siders 28 Menschen – darunter 22 Kinder aus Belgien und Holland – bei einem Carunfall ihr Leben. Am Mittwochabend fand in der Stadtkirche von Siders für die Opfer eine Gedenkfeier statt.

Die Teilnehmer der Gedenkfeier verlassen meist schweigend die Kirche in Siders.

Bildlegende: Die Teilnehmer der Gedenkfeier verlassen meist schweigend die Kirche in Siders. Keystone

Die Kirche St-Croix in Siders war voll, als Schulkinder von Siders für die verunfallten Kinder aus Belgien und Holland ein Lied sangen. Die Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten sprach all den Eltern, die vor einem Jahr beim Unfall ihre Kinder verloren, nochmals ihr Beileid aus.

 Die Eltern liessen einen Brief vorlesen, in dem sie nochmals dankten für all die Hilfe, die sie in der Schweiz bekommen haben. Sie hätten ein schwieriges Jahr hinter sich. Aber sie und die überlebenden Kinder versuchten jetzt vorwärts zu schauen und ein neues Leben aufzubauen.

 Im belgischen Lommel, woher die meisten der verunfallten Primarschüler stammten, wird am Donnerstag des Dramas gedacht. Beim Busunglück waren am 13. März 2012 auf der Autobahn A9 nahe Siders 22 Kinder und 6 Erwachsene ums Leben gekommen. Ein belgischer Reisecar prallte in einem Tunnel frontal in eine Nothalte-Nische.