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Streit um Geld Die Bergbahnen in Crans-Montana bleiben auf unbestimmte Zeit zu

Die Betreibergesellschaft und die Gemeinde Crans-Montana konnten sich nicht auf einen Jahresbeitrag einigen.

Legende: Video Wegen Streit stehen Bergbahnen still abspielen. Laufzeit 6:24 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.04.2018.

Die Bergbahnen von Crans-Montana sind seit Dienstagnachmittag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Verhandlungen zwischen der Gemeinde und dem Bergbahnunternehmen Crans-Montana-Aminona SA seien erfolglos geblieben.

Dies schreibt Philippe Magistretti, der Präsident der Bahnen, in einem offenen Brief an die Bevölkerung, welcher auf der Website von Crans-Montana aufgeschaltet ist.

Das Unternehmen erbringe als «Lokomotive der lokalen Wirtschaft» jährlich Leistungen in Höhe von über zwei Millionen Franken. Im September 2017 verlangte es deshalb von den Gemeinden einen Beitrag, um einen Teil der Leistungen decken zu können.

Darauf sei ein Jahresbeitrag von 800'000 Franken «hart verhandelt» worden. Während die Gemeinden Icogne und Lens dem Beitrag rasch zustimmten, habe das grüne Licht von Crans-Montana noch gefehlt, so Magistretti.

Gemeinde Crans Montana widerspricht

Dieser Darstellung widerspricht die Gemeinde Crans Montana: Sie teilt mit, es gebe weder ein Versprechen noch einen Entscheid. Man sei in Verhandlung und die Bahnen würden mit diesem irrationalen Handeln allen schaden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen (Von)
    Das wirft einmal mehr ein negatives Licht auf das Walliser und die Olympia Kandidatur von Sion. Es ist fast unglaublich was da alles unternommen wird um die Olympia Kandidatur zu sapodieren.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Ist die französische Streikseuche wie bei der SNCF nun auch in der Westschweiz angekommen?Sind denen die Touristen egal?Oesterreich übernimmt diese nun verhinderten Ski-und Snowboardfahrer mit Handkuss.
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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Manchmal wirkt es schon etwas pervers. Die Geminden müssen das Bergbahnunternehmen zahlen, weil es sonst nicht wirtschaftlich ist oder wie? Und die Gemeinde ist davon abhängig weil sonst nicht genug Touristen kommen? Höhere Ticketpreise gehen wohl auch nicht weil die Gäste sonst woanders hin fahren wo die Gemeinden mehr subsidieren. Eigentlich sollte dann aber die Bergbahn mindestens der öffentlichen Hand gehören, damit die Profite auch bei der Gemeinde landen.
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