Zum Inhalt springen

Sturm Burglind Das Dählhölzli ist aus Sicherheitsgründen geschlossen

Im Tierpark Bern wird aufgeräumt. Der vermisste Wolf wurde in der Zwischenzeit entdeckt.

Kurz nach Donnerstagmittag hat der Tierpark die Tore geschlossen. «Infolge des Unwetters ist die Lage bezüglich sturzgefährdeter Bäume unstabil. Zu Ihrer Sicherheit wie auch zum Wohl unserer Tiere, welche Ruhe brauchen, ist das Areal gesperrt», steht auf der Internetseite des Dählhölzlis. Der Tierpark war vom Unwetter stark beschädigt worden.

Durch den Wintersturm «Burglind» waren 20 grosse Bäume umgekippt und viele Gehege stark beschädigt worden. «Wir sind mit Hochdruck am Reparieren», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger. Zum Teil sind die Tiere während der Reparatur in den Gehegen. «Da ist etwas Geschick gefordert.»

Wolf im Tierpark
Legende: Die Tiere wurden nach dem Sturm gezählt. Fünf von sechs Wölfen sind sicher im Gehege. (Achrivbild, 1999) Keystone

Vermisste Wolf aufgetaucht

Gleich nachdem der Sturm nicht mehr so stark war, hat das Team des Tierparks Dählhölzli eine Zählung der Tiere durchgeführt. Dabei wurden nur fünf von sechs Wölfen gezählt, bestätigt Bernd Schildger. Mittlerweile wurde der vermisste Wolf gefunden, so der Tierpark-Direktor. Er habe sich wohl besser versteckt als die anderen Tiere.

Schildger kann den finanziellen Schaden noch nicht vollständig beziffern. Es komme unter anderem darauf an, wie teuer die Reparatur der Gehege sei. Aber: «Der Schaden ist sicher im sechsstelligen Bereich.»

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Sepp Stark (Sepp Stark)
    Es ist doch gut! Bei diesen Kommentaren kann man Lachen, Schmunzeln oder Stirnrunzeln.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    "Wölfe sind Rudeltiere." - Mag sein. Wenn ein Wolf aus der bestehenden Jackordnung ausbrechen kann und die Chance auf Bildung eines eigenen Rudels wittert, was wird er tun...? ;-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von I. Bürgler (I.Bürgler)
    Hoffen wir, dass alle Wolfsbefürworter von der Stadt Bern nicht zu grosse Angst um ihre Kleinkinder haben müssen. Umgekehrt haben sie ja auch kein Bedauern mit den Bauernfamilien, welche auf der Alp arbeiten und mit den Wölfen leben müssen, weil eben vor allem die Staatsbürger die Wölfe befürworten. Er gehört zu uns, nun also auch in der Stadt. Ein Wolf frisst halt alles, auch lange mühsam gezüchtete Schafe. Hoffen wir nun auch fest, dass er Schafe von Kleinkindern unterscheiden kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen