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Bern Freiburg Wallis Super-League-Fussball in Thun: Eine verlustreiche Geschichte

Der FC Thun und die Betreiber des Fussballstadions streiten sich. Der Club bezahlt seit Februar keine Miete, 1,3 Millionen Franken pro Jahr sei nicht tragbar, so der FC Thun. Dem Stadion fehlt dadurch Geld.

Spieler des FC Thun tragen ein Trainingstor über den Platz des Stadions.
Legende: Krach unter dem Dach des Fussballstadions in Thun. Keystone

Lösungen für die Probleme gibt es nicht. Einerseits weil der Präsident des Fussballclubs und der Präsident der Stadiongenossenschaft, welche das Stadion betreibt, nicht mehr unter vier Augen sprechen können. Andererseits, weil weder der FC Thun noch das Stadion rentieren.

Gegenüber Radio SRF äussern Club-Präsident Markus Lüthi und Genossenschafts-Präsident Carlos Reinhard jeweils Vorwürfe an den anderen. Lösungen präsentieren sie keine oder höchstens fragliche.

Eine wäre die folgende: die Besitzer des Stadions in Thun, die HRS Real Estate, tritt das Stadion an die Stadt Thun ab. Diese müsste die Stockhornarena günstiger betreiben, als es die Genossenschaft bisher tut. Nur so könne sich der FC Thun zu tragbaren Bedingungen im Stadion einmieten und weiterhin in der höchsten Spielklasse antreten.

Schlecht spielen - mehr verdienen

Eine andere Lösung wäre diese: Die Profi-Mannschaft des FC Thun müsste günstiger werden und sportlich weniger gut sein. In Thun würden statt Spiele um einen Mittelfeldplatz attraktive Matches gegen den Abstieg stattfinden. Das würde Emotionen erzeugen und mehr bezahlendes Publikum auf die Tribünen locken.

Diesem Vorschlag kann der FC Thun nichts abgewinnen. Dem anderen steht die Genossenschaft sehr kritisch gegenüber. So bleibt der Streit in Thun - und eine Lösung für einen finanziell gesunden Fussball- und Stadionbetrieb ist nicht in Sicht.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 Tenniken
    Hochmut kommt vor dem Fall! Thun ist nicht der einzige Ort, wo man glaubte, mit einem neuen Stadion würden Ehren und Titel im Fussball automatisch kommen. Auch in Basel musste damals auf dem Platz noch anständig gespielt werden; Gigi Oeri's Portokasse hin oder her!
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