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Bern Freiburg Wallis Tausende demonstrieren in Bern für eine offene Schweiz

Demosamstag in Bern: Mehrere hundert Menschen sind gegen Rassismus auf die Strasse gegangen. Sogar gegen 10'000 Personen demonstrierten am Samstagnachmittag für eine offene und solidarische Schweiz auf dem Bundesplatz.

Legende: Video Gegen 10'000 Menschen demonstrierten für eine offene Schweiz abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Aus News-Clip vom 01.03.2014.

Im Vorfeld der nationalen Kundgebung für eine offene Schweiz haben am Samstag in Bern mehrere hundert Menschen gegen Rassismus demonstriert. Sie folgten einem Aufruf auf Facebook und besammelten sich am frühen Samstagnachmittag vor der Heiliggeistkirche. Von dort aus bewegte sich der Demo-Zug durch die Innenstadt bis zum Rathaus und dann zurück in die Obere Altstadt. Die Demonstranten waren teils vermummt.

60 Organisationen riefen zur Demonstration auf

Wesentlich mehr Menschen nahmen an einer zweiten Demonstration in Bern teil. Tausende folgten dem Aufruf von fast 60 Parteien und Organisationen: Sie demonstrierten auf dem Bundesplatz für eine offene und solidarische Schweiz. Beobachter vor Ort schätzten die Zahl der Teilnehmer auf 5000 bis 10'000.

Im Zentrum der Reden standen die Folgen der Masseneinwanderungs-Initiative. Nach dem knappen Ja vom 9. Februar drohe den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte, hiess es in einem Aufruf. Mehrere Rednerinnen und Redner solidarisierten sich mit den Migranten und warnten davor, deren Rechte abzubauen.

Auf dem Bundesplatz wurde aber auch zum Kampf gegen die «noch radikalere» Ecopop-Initiative aufgerufen. Das Begehren verlangt eine strikte Beschränkung der Zuwanderung.

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80 Kommentare

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  • Kommentar von H.Oberli, Schweiz
    Haben diese Demonstranten auch an der Abstimmung teilgenommen?
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Freie Meinungsäusserung, noch nie davon gehört? Ihr schreibt hier, was ihr wollt, andere zeigen auf der Strasse, was sie befürworten. Egal wie Ihr über diese Demonstranten herzieht, die zeigen meiner Ansicht nach immer noch mehr Sinn für die Gemeinschaft als manch andere hier. Aber wahrscheinlich hilft vielen Leuten nur den richtigen Weg zu finden, wen man sich ihnen gegenüber extrem egoistisch verhält.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Und der zweite Streich der folgt zugleich! Die Juso fordert den Rücktritt der beiden SP Bundesräte. weil diese an einer Umsetzung der Initiative mitarbeiten wollen. Waren da nicht auch so Gesinnte an der Demonstration beteiligt? Daher sei die Frage erlaubt: Wo bleibt da der Sinn der Gemeinschaft? Also ich sehe nur ein Kasperletheater & Gemeinschaft gilt da nur für Gleichgesinnte.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Richtig, Herr Frühling (aus Bern und Zürich???), die freie Meinungsäusserung ist immer hochzuhalten und soll für eine Demokratie elementar sein und bleiben. Nur, wer bloss in einer schreienden (und teils noch vermummten!) Masse von Ideologen seine Meinung äussern will, ist kaum all den Kommentatoren im srf-Forum gleichzusetzen, die immer (mit wenigen Ausnahmen!) die Regeln einhalten müssen (richtigen und vollen Namen und die Wohngemeinde angeben)! Linke Ideologen kümmern sich oft nicht darum!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    "10'000 Menschen haben am Samstag in Bern für eine offene und solidarische Schweiz demonstriert" Unter diesen "10`000 Menschen" dürften allerdings wieder besonders viele von jenen vertreten sein, die, wenn ihnen in überfüllten Zügen auf die Füsse getreten, oder auf verstopften Strassen die Zeit davonrennt, besonders laut vor sich her schreien. Billige Heuchler das!
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