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Bern Freiburg Wallis Tödlicher Pfadiunfall: Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Die Untersuchungen nach einem tödlichen Bergunfall im August 2011 in einem Pfadilager im Kanton Freiburg sind abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den Lagerleiter.


Der Lagerleiter habe das Risiko einer Bergwanderung und die Fähigkeiten der Jugendlichen nicht richtig eingeschätzt, teilte die Freiburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Staatsanwältin fordert deshalb, der Mann sei wegen fahrlässiger Tötung schuldig zu sprechen und zu einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 120 Franken zu verurteilen.

Es findet ein sogenanntes abgekürztes Verfahren statt. Das heisst, die betroffenen Parteien haben die Anklageschrift erhalten und zugestimmt. Die Akten gehen nun an ein zuständiges Gericht. Dieses wird prüfen, ob der in der Anklageschrift dargestellte Sachverhalt mit den Fakten übereinstimmt und ob die Strafe angemessen ist.

Verirrt und von der Nacht überrascht

Der tödliche Bergunfall ereignete sich Anfang August 2011 in einem Pfadilager in den Freiburger Alpen. Die Kinder, die an dem Lager teilnahmen stammten aus der Region Biel. Auf den Lagerprogramm stand eine 48-stündige Wanderung, dabei verirrte sich eine Vierergruppe auf dem auf die 2374 Meter hohe Pointe de Paray.

Die Gruppe wurde von der Dunkelheit überrascht und musste auf einem Felsen campieren. Als die Jugendlichen am nächsten Morgen weiter wollten, rutschte ein 13jähriger ab und schlug auf einem Felsen auf. Die Retter konnten ihn nur noch tot bergen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von A.Schweigler, ZH
    Kinder übernehmen dei Verantwortung für Kinder und wenn was schief geht sind die Kinder Vorbestraft . Als wenn solch ein tragischer Umfall nicht schon Straffe genug währe. Kein Wunder findet sich niemand mehr der verantwortung tragen möchte. Mit einem bein hat man sich immer dei Zukunft das Leben Versaut das haftet Ewig. So leid es mir für das Opfer tut. Ich bin gotseidank nicht betroffen als Vater und habe es einfach zu reden ich weis das .
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Die Anklage erfolgt zurecht. Es geht nicht, dass irgendwelche inkompetenten "Leiter" die Verantwortung für Kinder tragen dürfen. Anklagen würde ich auch diejenigen, welche diesem Grünschnabel die Verantwortung übergeben haben. Auch dies war fahrlässig.
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    2. Antwort von Armin Schweigler, ZH
      H. Koller die höchsten Leiter( Cor ) sind meist um die 20 - 23 leiten bis zu 300 Kinder Trupleiter sind 17-19 60- 80 Kinder Gruppenführer 14- 16 aller höchsten . Ich bin Stolz auf jeden Leiter der sich traut das zu machen . Wie ich vor über 30 Jahren. Wen soll man Jetzt beschuldigen ?
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