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Tötungsdelikt Suberg Verhafteter ist geständig

24-Jähriger gesteht Tötung eines Ehepaars in Suberg.

Ein Einfamilienhaus, davor steht ein Polizeiauto.
Legende: Das Einfamilienhaus in Suberg. Im Haus wurde ein älteres Ehepaar tot aufgefunden. Keystone

Ein 24-Jähriger hat gestanden, vergangene Woche in Suberg ein Ehepaar in dessen Einfamilienhaus getötet zu haben. Das teilten die Berner Justizbehörden am Montag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um ein Beziehungsdelikt.

Der 24-Jährige war am Donnerstag verhaftet worden. Im Zuge seiner Einvernahmen hat der Mann nun gestanden, die Tat begangen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und die Berner Kantonspolizei in der Mitteilung schreiben. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

In der Nacht auf vergangenen Mittwoch, den 15. November, hatte die Berner Kantonspolizei in einem Einfamilienhaus in Suberg im Kanton Bern zwei Leichen entdeckt. Es handelte sich um ein älteres Ehepaar.

Mögliche Tatwerkzeuge sichergestellt

Die Frau und ihr Mann starben «an den Auswirkungen massiver stumpfer Gewalteinwirkung», wie Staatsanwaltschaft und Berner Kantonspolizei schreiben. Das zeigten Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern.
Wie Dominik Jäggi von der Berner Kantonspolizei sagte, hat die Polizei Gegenstände sichergestellt, welche als Tatwerkzeuge in Frage kommen. Doch müssen weitere Ermittlungen zeigen, wie genau das Ehepaar getötet wurde. Diese Ermittlungen zum Tathergang und auch zum Motiv sind laut der Mitteilung vom Montag weiterhin im Gang.

In welcher Beziehung der mutmassliche Täter zu den Opfern stand, sagt die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Sie sagt auch nicht, wo er wohnt. Sie geht nach aktuellen Erkenntnissen von einem Einzeltäter aus.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Früher erfuhren wir Medien-Konsumenten Einzelheiten über solche brutale Morde! Heute steht einfach ein 24-Jähriger Mann als Täter zu Buche und es handle sich um ein Beziehungsdelikt! Punkt! War er ein Verwandter oder sogar Enkelbub der 2 Getöteten? Ging es um Geld oder um passierte, persönliche Auseinandersetzungen? Das geht uns offensichtlich gar nichts an! Wer entscheidet eigentlich jeweils, was bekannt sein darf und was nicht? Alles offene Fragen!
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    1. Antwort von SRF
      Guten Tag Herr Bolliger! In den publizistischen Leitlinien von SRF (hier einsehbar: https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/qualitaet/publizistische-leitlinien-srf) ist definiert, dass wir möglichst zurückhaltend über Tötungsdelikte berichten: «Wir verzichten darauf, Details über die Art de Todes zu erwähnen (...)». Dabei stützen wir uns auf die Informationen der Polizei, denn «wir befragen keine nahen Angehörigen, (...), und bringen kein Stammtischgerede.» Ausführlicher berichten wir allenfalls - bei überwiegendem öffentlichem Interesse - über Straffälle, sobald es zu einer Gerichtsverhandlung kommt. Aber auch dort gehen wir bis zur rechtskräftigen Verurteilung von der Unschuldsvermutung aus (Punkt 6.8 unserer Leitlinien).
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    2. Antwort von Susanne Saam (Biennoise)
      Inwieweit würde Ihnen, Herr Bolliger, die Beantwortung der Fragen dienen? Oder ist es einfach sensationslüsterner Gwunder?
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    3. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Frau Saam, als 77-jähriger Grufti, der 45 Jahre lang täglich gearbeitet, regelmässig und pünktlich Steuern und Sozialabgaben bezahlt hat, finde ich, dass man das Recht hat, warum und wie sich solche brutale Ermordungen von unschuldigen Mitbürger(innen) abspielten! Das hat nichts mit sensationellen Gelüsten zu tun! Es sind Aengste und Möglichkeiten, sich in unserer heutigen (brutal gewordenen) Gesellschaft vorsichtig zu verhalten, mehr nicht!
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