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Bern Freiburg Wallis Topmoderne Herberge am Fuss des Matterhorns

Auf 3260 Meter über Meer wurde in diesen Tagen die neue Hörnlihütte eröffnet. Sie ist technisch auf dem neusten Stand, bietet jedoch weniger Schlafplätze an als das alte Berghaus. Das soll den Andrang am Matterhorn ein wenig bremsen.

Die über 100-jährige Hörnlihütte erstrahlt in neuem Glanz. Seit dem 1. Juli steht sie den Bergsteigern wieder offen. Sie ist eine wichtige Basis für die Besteigung des Matterhorns. Die offizielle Eröffnung wird am 14. Juli gefeiert.

Das alte Berghaus auf 3260 Metern über Meer war 2014 wegen Um- und Ausbauarbeiten geschlossen worden . Nun entspricht der Gebäudekomplex wieder den Bedürfnissen des modernen Alpinismus.

«Vorher hatten wir nur gerade eine Waschmaschine und ein Telefon», sagt Hüttenwart Kurt Lauber. Nun komme der Strom und das Warmwasser von der Sonne.

Die Schlafplätze wurden von 170 auf 140 Plätze reduziert. «Das haben wir gezielt gemacht», sagt Kurt Lauber. Das soll eine gewisse Beruhigung am Hörnligrat bringen, der häufigsten Aufstiegsroute auf den Matterhorn-Gipfel. «Wir versuchen den Andrang über die Zahl der Schlafplätze zu steuern.»

Legende: Video Der letzte Tag der alten Hörnlihütte abspielen. Laufzeit 5:00 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.09.2013.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)

5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Dass die Hörnlihütte jemals gebaut wurde, war einzig als Basis gedacht, für die Extrembergsteiger, die das Matterhorn besteigen wollten. Heute scheint es für viele "Möchtegern-Spitzenbergsteiger" ein "Muss" zu sein, einmal in diesem "Basislager" zum Matterhorn zu nächtigen und mit den anwesenden "echten" Matterhorn-Besteiger ein Glas "Walliser" zu genehmigen! Für diese Hüttengäste ist der Preis von 150.- Fr. nicht zu hoch. Für die sportlichen Matterhornbesteiger allerdings ein stolzer Preis!
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  • Kommentar von Krabuli Kromol, Turkmenistan
    Tja, diese Bergmenschen haben jetzt also auch eine warme Dusche und Strom zum rasieren. Es scheint der Fortschritt bahnt sich seinen Weg. Früher musste man noch auf dem Gletscher Toilette machen. 150.- Franken sind nicht genug! Der Bund sollte eine Lizenzgebühr für die Hütte erheben. Dazu Baurechtszinsen und eine Pflichtversicherung der Berggänger für die Rega einführen.
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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Sie haben eine Warmwasserdusche wie die italienischen SAC-Hütten! Das betrachte ich als Fortschritt. Hingegen CHF 150.- pro Person und Nacht ist für Touristen die nichts auf's Matterhorn wollen teuer.
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Knecht: Dann müssen diese Leute auch nicht zu dieser Hütte aufsteigen, aber selbst der doppelte Preis würde sie nicht davon abhalten - zu anziehend ist der Hoger!
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