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Verkehr und Winter Eis legt Bahn im Wallis lahm

Schneefall, tiefe Temperaturen und starker Wind haben am Sonntag die Bahnanlagen in Teilen des Wallis vereisen lassen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Vereiste Anlagen stören den Bahnverkehr auch am Montagvormittag.
  • Am Sonntag blieb ein Zug zwischen Sitten und Lausanne mit 400 Passagieren stecken.
  • Zwischen Villeneuve und Leuk wurde der Bahnverkehr eingestellt.
  • Bahnersatzbusse konnten wegen der Strassenverhältnisse nicht fahren.

Ein Zug von Sitten nach Lausanne blieb am Sonntagabend gegen 16:40 Uhr zwischen Aigle und Bex stecken. 400 Passagiere mussten laut SBB über fünf Stunden ausharren, bis sie evakuiert werden konnten.

Die Passagiere seien von der Polizei und vom Katastrophenschutz betreut worden, sagte ein SBB-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sie hätten Verpflegung erhalten. Zudem seien die Wagen beheizt worden und mit Strom versorgt gewesen. Weil auch die Strassen in der Region blockiert waren, mussten die Betroffenen in einer Schule in Bex übernachten.

Weitere blockierte Strecken

Um 16:30 Uhr musste der Zugverkehr zwischen Villeneuve und Leuk vorübergehend eingestellt werden, schrieb die SBB am Sonntagabend. Bahnersatzbusse hätten keine eingesetzt werden können, weil auch der Verkehr auf der Strasse teilweise zum Erliegen kam.

Am Abend habe sich die Situation verbessert, weil der starke Schneefall in Regen umschlug. Den Fachkräften der SBB sei es gelungen, den grössten Teil der unterbrochenen Bahnstrecke wieder in Betrieb zu nehmen. Sämtliche verfügbaren Fachkräfte der SBB seien im Einsatz gestanden.

Auch am Montagvormittag muss man mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen, etwa zwischen Brig und St-Maurice. Die SBB informieren hier über die aktuellen Störungen: railinfo.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Der Fluch der Digitalisierung ist doch, dass ein eingefrorener, popeliger Sensor ausreicht, um ein Land buchstäblich lahmzulegen. Die SBB täten gut daran, weniger in Personalabbau und Automation zu investieren, sondern mehr in Sicherheit und vor allem in Systemstabilität. Irgendwie wünsche ich den SBB einen sehr sehr schneereichen Winter, damit die "dort oben" mal aufwachen.
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