Verseuchte Gemüsegärten in der Stadt Freiburg

Bodenproben haben ergeben: 70 Prozent aller untersuchten Gemüsegärten in der Stadt haben einen problematischen Schwermetallgehalt. In diesen stark belasteten Gärten bestehe ein Gesundheitsrisiko, teilt das kantonale Umweltamt mit.

Die Freiburger Behörden empfehlen: Kleinkinder sollten die Erde dieser Gärten nicht in den Mund nehmen. Die Besitzer sollten kein Gemüse anpflanzen, welches Schwermetall leicht aufnimmt. Also beispielsweise Kartoffeln oder Blumenkohl. Beeren, Früchte oder Fruchtgemüse wie Tomaten hingegen seien unbedenklich.

Gründe für die Bodenbelastung seien der Verkehr oder Heizungen, aber auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger. Das Umweltamt empfiehlt, nur organischen Dünger zu verwenden.

In zwei Fällen ist die Bodenbelastung derart hoch, dass die Besitzer ihren Gemüsegarten gar nicht mehr benutzen sollten.

Um die Bodenqualität zu prüfen, wurde im Juli 2011 und im September 2012 an 27 Standorten in der Stadt Freiburg Bodenproben genommen, darunter in 16 Gemüsegärten. Weitere Messungen sind geplant.