Walliser Schule unter Spardruck

Staatsrat Oskar Freysinger möchte eine humanistische Schule, die den kantonalen Gegebenheiten angepasst ist. Das steht im Gegensatz zum Spardruck im Kanton.

Symbildild mit einem Pult und einer Schülerin.

Bildlegende: Im Wallis steht die Schule unter finanziellem Druck. Keystone

Schon in der Budgetberatung 2015 habe er wesentliche Abstriche machen müssen, meinte Oskar Freysinger heute vor den Medien: «Alles was man als Luxus bezeichnen könnte, haben wir abgespeckt. Wenn jetzt noch intensiver gespart wird, dann sind auch eine Erhöhung der Arbeitsstunden für die Lehrer oder grössere Klassen kein Tabu mehr.»

Ende November wird das Walliser Volk über ein erstes Sparpaket abstimmen. Es umfasst Massnahmen in der Höhe von rund 40 Millionen Franken. Gegen dieses Sparpaket hat der Verband der Walliser Staatsangestellten das Referendum ergriffen. Oskar Freysinger verteidigt die Sparbemühungen: «Wenn dieses Sparpaket abgelehnt wird, dann wächst der Druck auf die Schule. Ich sehe keine weiteren Sparmassnahmen ohne Qualitätsverlust für Schüler und Lehrer.»