Wasseralarm im Kanton Bern und im Wallis funktioniert nicht

Der Sirenentest vom Mittwoch zeigt: Im Berner Oberland und im Wallis gibt es Probleme beim Wasseralarm. Der Grund ist eine technische Störung. Gewarnt werden kann trotzdem.

 In den Gebieten Oberhasli/Grimsel und Sanetsch/Arnensee - in der Nähe von Stauseen - traten beim Wasseralarm Probleme auf. Dagegen wurde beim Test in der Region Schiffenen/Wohlensee in der Umgebung der Stadt Bern der Alarm tadellos ausgelöst.
Zu Problemen kam es auch im Kanton Wallis, wie es in der Mitteilung der bernischen Polizei- und Militärdirektion hiess.

Sirene auf einem Hausdach.

Bildlegende: Solche Sirenen sollen vor Gefahren warnen. Keystone

In beiden Kantonen wird gemäss den Angaben die Steuerung der Sirenen auf ein neues System umgestellt. Aufgrund einer technischen Störung habe in beiden Kantonen ein Teil der Sirenen beim Test nicht ausgelöst werden können.

Die zuständige Projektleitung im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) analysiert laut der Mitteilung die Probleme zusammen mit den Betreibern des Systems. Die Mängel sollen behoben werden. Danach werde der Sirenentest in den betroffenen Gebieten möglicherweise wiederholt. Ist Gefahr im Verzug, sollen die Menschen in der Zwischenzeit mit dem allgemeinen Alarm gewarnt werden.

Der allgemeine Alarm hat am Mittwoch im Kanton Bern zu 99 Prozent funktioniert. Einzig 12 Sirenen waren defekt. Im Kanton gibt es 582 mobile und 668 stationäre Sirenen. Der Sirenentest findet jeweils am ersten Mittwoch im Februar landesweit statt.