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Bern Freiburg Wallis Weitere Einsprachen gegen Berner Südanflüge

Die Stadt Thun und ihre Nachbargemeinden Steffisburg und Uetendorf erheben Einsprache gegen das neue Anflugverfahren aus Süden auf den Flughafen Bern-Belp.

Anflug auf den Flugplatz Bern-Belp.
Legende: Das neue Anflugregime des Flughafens gibt Anlass zur Kritik. Keystone

Mit der Einsprache wollen die drei Gemeinden erreichen, dass sie im Verfahren mitreden können. Sie anerkennten die wirtschaftliche Bedeutung des Berner Regionalflughafens und wollten dessen Betrieb nicht in Frage stellen, schreiben die drei Gemeinden in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Dienstag.

Die Behörden und die Bevölkerung im betroffenen Gebiet seien aber über das neue, satellitengestützte Anflugverfahren erst sehr spät ins Bild gesetzt worden. Deshalb gehe es mit den Einsprachen nun darum, künftig aus erster Hand informiert und in den Genehmigungsprozess einbezogen zu werden.

Thun, Steffisburg und Uetendorf sind nicht die ersten Gemeinden im Süden des Flughafens Bern-Belp, die Einsprache erheben. Bereits letzte Woche gaben Münsingen und Wichtrach ihre Opposition bekannt. Ausserdem hat nun auch Oberdiessbach Einsprache erhoben, wie das «Thuner Tagblatt» meldet. Die Einsprachefrist endet am Dienstag.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Chris Rohrer, Gümligen
    Ziel der Ausbauettappe 4 des Flughafens ist es, Parkplätze für Privatjets von Millionären (o'Ton Alpar: "aus dem arabischen Raum und Osteuropa") zu schaffen. Dies bringt dem Kanton ausser Lärm gar nichts, aber füllt der Alpar die Kassen. Der Südanflug ist für einen Betrieb im Sinne der Bevölkerung des Kantons nicht nötig! Dafür werden die Deltasegler, Heissluftballone und Segelflieger abgeschossen... NEIN zum Ausbau und den Südanflügen! KEINE öffentlichen Gelder für diesen Ausbau!!
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