Weltcuprennen Adelboden und Wengen: FIS gibt grünes Licht

Der Internationale Skiverband FIS hält den Weltcup-Klassiker am Chuenisbärgli für machbar. Weil das Organisationskomitee viel Erfahrung habe und schwierige Schneesituationen wie 2016 meistern könne. Auch das OK des Lauberhornrennens eine Woche später in Wengen hat grünes Licht erhalten.

Halbverschneiter Zielhang des Adelbodner Weltcups.

Bildlegende: So sah der Zielhang am Chuenisbärgli am 1. Januar aus. Inzwischen ist Schnee gefallen. Keystone

Die beiden Weltcuprennen der Männer am kommenden Wochenende in Adelboden sind aus schneetechnischer Warte gesichert. Die FIS gab nach einer Schneekontrolle grünes Licht, zur Erleichterung der Adelbodner Organisatoren. «Wir wissen, dass die Wetteraussichten wechselhaft sind. Es gibt noch sehr viel zu tun, aber wir freuen uns auf schöne Rennen», sagt der Adelbodner OK-Präsident Peter Willen am Samstag.

Am Chuenisbärgli stehen am Samstag, 9. Januar, ein Riesenslalom und tags darauf ein Slalom auf dem Programm. Der Weltcup-Klassiker feiert 2016 das 60. Jubiläum.

Die warmen Temperaturen und Trockenheit hatten die Organisatoren in den letzten Tagen und Wochen allerdings vor besondere Herausforderungen gestellt.

FIS aktzeptiert auch die Verhältnisse in Wengen

Das gilt auch für die Verantwortlichen des Lauberhornrennens in Wengen. Ebenfalls am Samstag gab FIS-Renndirektor Hannes Trinkl das OK. Auch da müssen die Mannschaften noch sehr viel arbeiten, um die Piste unterhalb des Seilersbodens rechtzeitig präparieren zu können. Deshalb konzentrieren sich die Wengener auf die Weltcup-Rennen vom 15. bis 17. Januar. Die Europacupabfahrten eine Woche vorher finden nicht statt.