Wird das «Eidgenössische» in Estavayer noch grösser?

Das Schwingfest in Burgdorf war ein grosses Fest. Isabelle Emmenegger plant bereits das Nächste - in Estavayer-le-Lac.

Porträt

Bildlegende: Isabelle Emmenegger: Die erste Geschäftsführerin eines Eidgenössischen Schwingfestes. zvg

Vom 26. bis 28. August 2016 findet in Estavayer-le-Lac das nächste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt. Schon jetzt wird der Grossanlass geplant - von einer neuen Crew. Den Organisatoren in Estavayer wurde am Wochenende vor Augen geführt, welch riesige Dimensionen das Fest erreichen kann.

«Wir haben keine Angst, aber gesunden Respekt», sagt Isabelle Emmenegger gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Die Geschäftsführerin des «Eidgenössischen» in Estavayer, war in den letzten Tagen viel auf dem Festgelände in Burgdorf unterwegs. «Die Zusammenarbeit mit Burgdorf ist super. Vieles können wir von den Burgdorfern lernen.»

Vor und während des Anlasses kamen immer wieder Stimmen auf, welche die Grösse des Festes in Frage stellten. Nach dem Fest in Frauenfeld 2010 wuchs das Schwingfest in Burgdorf weiter an. Die Arena wurde etwas grösser. Deutlich gewachsen ist vor allem die Partymeile. Insgesamt kamen in Frauenfeld rund 250'000 Besucher, in Burgdorf gar 300'000.

Isabelle Emmenegger will sich noch nicht festlegen, ob Estavayer noch grösser wird. «Wir werden uns in den nächsten Tagen zurückziehen und die Sache analysieren.» An der Grösse der Arena werde aber kaum etwas ändern. «Offen ist, ob das Drumherum noch grösser werden soll.» Aber könnten die Organisatoren den Anlass überhaupt «künstlich» verkleinern? Isabelle Emmenegger findet es nicht unbedingt nötig. Sie meint: «So lange alles funktioniert, ist doch alles gut.»