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Bern Freiburg Wallis Zehn Tage Vaterschaftsurlaub beim Kanton Bern

Wer beim Kanton Bern arbeitet und Vater wird, kann neu zehn Tage lang zuhause bleiben. Bisher waren es zwei Tage. Auch geregelt wird, wie lange Mütter bei der Arbeit stillen dürfen.

Die Berner Kantonsangestellten erhalten ab dem kommenden Jahr länger Vaterschafts- und Adoptionsurlaub. Statt bisher zwei Tage können frischgebackene Väter künftig zehn Tage zuhause bleiben.

Ein Mann gibt einem Kleinkind die Flasche
Legende: Väter bekommen mehr Zeit für den Nachwuchs. Colourbox

Die bisherige Regelung sei im Vergleich mit anderen Arbeitgebern bescheiden gewesen, schreibt der Regierungsrat. Er findet zehn Tage Urlaub zeitgemäss und hat eine entsprechende Revision der Personalverordnung beschlossen.

Anderthalb Stunden fürs Stillen

Neu wird auch der Umgang mit stillenden Müttern in der Kantonsverwaltung formell geregelt. Der Kanton Bern übernimmt die Regeln des Bundes in ähnlicher Form. Bei einem ganzen Arbeitstag darf eine Frau für das Stillen oder Abpumpen der Milch 90 Minuten Arbeitszeit einsetzen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Schon unglaublich, wie der einstige BGB-Land-Kanton immer mehr zu einem sozialen "Hängemattenkanton" geworden ist! Die linke Regierung baut den am meisten vom kantonalen Finanzausgleichs-Prinzip unterstützten Kanton vollends zum Sozialstaat Nummer eins aus (siehe Biel, mit höchster Sozialhilfequote!)! Die Privatwirtschaft könnte sich solche NEUE Zugaben (Sozialabgaben) kaum leisten! Der (links regierte) Schuldenkanton kennt trotz "griechischen" Verhältnissen keine Hemmungen!
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  • Kommentar von Daniel Gull, Zürich
    Wie kann sich das ein Kanton Bern leisten bei einem Netto Bezug im NFA von deutlich mehr als einer halben Milliarde Schweizer Franken? Lebt der Kanton Bern auf Kosten der anderen Kantone, um solche Dinge umzusetzen? Ich finde es gut, dass man etwas tut für die Väter dieser Nation, aber der gewählte Weg mit einem Ausbau des Staatsapparates auf Kosten des Nicht-Staatsapparates, der das ganze System finanziert, ist sicher der falsche Weg.
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Wow, haben’s die jungen Papis schön und der gleiche Kt. Bern ist der grösste netto Nutzniesser von Finanzausgleich. Wie kommt das zusammen?
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