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Bern Freiburg Wallis Zwei Lebenshaltungen prallen in Bern aufeinander

Linksautonome haben am Samstagnachmittag versucht, eine Demonstration von radikalen Christen auf dem Bundesplatz zu stören. Um die Demonstranten vor der Gegendemo zu schützen, war die Polizei mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Beide Lager konnten trotzdem ihre Meinungen vertreten.

Um die 300 Teilnehmer einer Gegendemonstration haben versucht, die Kundgebung von Abtreibungsgegnern auf dem Bundesplatz akustisch zu stören. Absperrgitter und Polizisten in Kampfmontur verhinderten jedoch, dass die Gegendemonstranten auf den Bundesplatz gelangten.

Linksautonome hatten aufgerufen, um gegen den «Marsch fürs Läbe» zu demonstrieren. Sie versammelten sich in der Berner Innenstadt und versuchten schliesslich am Rand des Bundesplatzes, mit Trällerpfeifen und Hupen die Musik und Reden vom Bundesplatz zu übertönen.

Ohne grössere Zwischenfälle

Wie die Kantonspolizei Bern am Samstagabend meldete, verliefen Demonstration und Gegendemonstration ohne grössere Zwischenfälle.

Organisiert wurde der «Marsch fürs Läbe» unter anderen von Christen für die Wahrheit, Gebet für die Schweiz, der Schweizerischen Evangelischen Allianz, den Zeitschriften «Ethos» und «Factum» sowie der EVP und der EDU.

Legende: Video Störungen von «Marsch fürs Läbe» abspielen. Laufzeit 0:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.09.2016.

Bewilligt und unbewilligt

Aus der ganzen Schweiz reisten die konservativen Christen nach Bern, um auf dem Bundesplatz gegen Abtreibung oder Sterbehilfe zu demonstrieren und einzustehen für die Ehe zwischen Mann und Frau.

Im öffentlichen Verkehr in der Stadt Bern kam es wegen der Demonstrationen zu Ausfällen und Verspätungen.

Der «Marsch fürs Läbe» wurde von den Behörden in Bern als Platzkundgebung auf dem Bundesplatz bewilligt, ein Demonstrationszug durch die Innenstadt wurde den Organisatoren verwehrt. Die Gegendemonstration der Linksautonomen fand ohne Genehmigung statt.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Liechti (Walimann)
    So lange es kein 100%-ig sicheres Verhütungsmittel gibt, braucht es die Möglichkeit, ein ungewollt gezeugtes Kind abtreiben zu können. Sex ist nicht nur zur Fortpflanzung da, er soll vor allem uneingeschränkten Spaß machen und dies kann er nur, wenn man sicher sein kann, dabei keine ungewollten Kinder in die Welt setzen zu müssen.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Wir wären eh besser näher bei den Schimpansen (sehr friedfertig) und den Bonobos (Konfliktabbau durch Sex) geblieben. - Die Evolution muss sich offensichtlich nicht immer zum Positiven wenden.
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  • Kommentar von Martha Meier (Marhi)
    "Beide Lager konnten trotzdem ihre Meinungen vertreten" Der Unterschied ist nur, dass ein Lager eine Bewilligung hatte + das andere Lager nicht. Lustig waren die Rauchpedarden, die von den Chaoten selber gezündet wurden. Sie bekamen in demselben Moment grossen Gegenwind, so dass alle Chaoten nach 2-3' gehen mussten. Nachher stand vielleicht noch max. 1! Triller-"Pfeiffe" + es war mäuschenstill. Aber das sah die Reporterin, die nur 50cm von mir entfernt stand, offensichtlich nicht.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Man muss ja nicht zwingend selber Meinung sein, aber friedliche, anständige, freie Meinungsäusserung geht vor. Mir scheint manchmal, gelebte Toleranz dieser Linksradikalen gilt eigentlich nur noch allen und allem Nichteinheimischen.
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Links wie Rechtsradikale sind keine toleranten Menschen. Ihnen geht es immer ausschliesslich darum ihren Willen zu bekommen und alle Andersdenkenden sind in ihren Augen nichts wert.
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