Berner Designpreis Zwischen Hightech und traditionellem Schreinerhandwerk

Das Unternehmen Röthlisberger aus Gümligen macht seit Jahrzehnten exklusive Möbelstücke. Auch den berühmten Schubladenstock des Designerpaars Ueli und Susi Berger. Wenn den beiden am Donnerstagabend der Berner Designpreis verliehen wird, feiert also auch die renommierte Berner Möbelschreinerei mit.

Geschäftsleitungsmitglied Jan Röthlisberger posiert vor dem Firmensitz in Gümligen.

Bildlegende: Geschäftsleitungsmitglied Jan Röthlisberger posiert vor dem Firmensitz in Gümligen. Michael Sahli/SRF

Das Unternehmen Röthlisberger aus Gümligen bei Bern macht Möbel, die von Designern entworfen werden. Seit Jahrzehnten. So wurden die Initialen «Rö» im Laufe der Jahre zum Symbol für Schweizer Möbelproduktion auf hohem Niveau.

Holzstapel

Bildlegende: Die einzelnen Bestandteile des Schubladenstapel von Ueli und Susi Berger warten auf die Verarbeitung. Michael Sahli/SRF

Der Schubladenstapel von vorne

Bildlegende: ZVG

Zur Kollektion zählen Klassiker, wie der Schubladenstapel des Berner Designerpaars Ueli und Susi Berger. Sie erhalten am Mittwochabend den Anerkennungspreis der Berner Designstiftung.

«Der Schubladenstapel gilt mittlerweile als Visitenkarte unserer Firma», sagt Jan Röhtlisberger – zuständig für Marketing und die Röhtlisberger Möbelkollektion.

Die Firma Röhtlisberger hat sich in ihrer rund 100-jährigen Geschichte auf die Herstellung von Möbel spezialisiert.

Mittlerweile ist der Innenausbau von öffentlichen Räumen oder Museen, Konferenzsäälen und Hotels die wichtigste Unternehmenseinheit.

Spezielle Hölzer lagern in den Regalen.

Bildlegende: Designermöbel sind zum Teil aus speziellen Hölzern gefertigt. Im Lager sind eine Vielzahl von Typen sortiert abgelegt. Michael Sahli/SRF

Röthlisberger hat Aufträge aus dem In- und Ausland. Sämtliche Produkte werden zu 95 Prozent in den Anlagen in Gümligen bei Bern hergestellt.

Schreiner Splint Leist bei der Arbeit

Bildlegende: Schreiner Splint Leist hat ein Flair für schöne Möbel. Bei Röthlisberger hat er genau die richtige Stelle gefunden. Michael Sahli/SRF