Bündner Jäger schiessen zu wenige Hirsche

Die Bündner Jäger haben im September auf der Hochjagd zu wenige Hirsche erlegt. 3229 Tiere wurden auf der schweizweit grössten Jagd geschossen, womit der Abschussplan nur zu zwei Dritteln erfüllt wurde. Die Jagdbehörden haben deshalb wieder eine Sonderjagd im November und Dezember angeordnet.

Jäger mit Hirschkuh

Bildlegende: Der 71-jährige Jäger Johannes Bischoff transportiert seine erlegte Hirschkuh aus dem unwegsamen Gelände ab. Keystone

Zur Erfüllung des Abschussplanes bei den Hirschen müssen auf der Sonderjagd weitere 1426 Tiere geschossen werden. Die Sonderjagd auf Hirsche ist in fast allen Regionen notwendig, auf Rehe dagegen nur in einzelnen, wie das kantonale Amt für Jagd und Fischerei am Mittwoch vermeldete.

Auf der dreiwöchigen Bündner Hochjagd im September sind insgesamt fast 8600 Schalenwild-Tiere erlegt worden. Neben 3229 Hirschen schossen die Grünröcke 2368 Rehe, 2988 Gämsen und 12 Wildschweine. Dazu kommen wie jedes Jahr 4000 bis 5000 Murmeltiere.

Total 5235 Jäger und 179 Jägerinnen gingen während der Hochjagd auf die Pirsch. Mit den Ergebnissen waren sie nach Einschätzung der Jagdbehörden weitgehend zufrieden. Allerdings sei die Zufriedenheit regional sehr unterschiedlich ausgefallen, hiess es.