Bündner kontrollieren Glarner Tiergesundheit

Der Kanton Graubünden übernimmt für Glarus den Vollzug in den Bereichen Tiergesundheit und Lebensmittelkontrolle. Hintergrund ist ein Entscheid der Glarner Landsgemeinde.

Katze wird von Ärzten untersucht

Bildlegende: Die Glarner Tiere sind neu in der Verantwortung des Bündner Kantonsarztes. Keystone

Die beiden Kantonsregierungen von Graubünden und Glarus haben mitgeteilt, dass Graubünden künftig den Vollzug im Veterinärwesen, der Lebensmittelkontrolle und des Chemikalienrechts im Nachbarkanton übernimmt. Dazu gehören Aufgaben rund um den Tierschutz und Tierseuchen sowie effektive Kontrollen von Lebensmitteln.

Die Glarner Landsgemeinde hat die Regierung 2014 beauftragt, das Veterinärwesen und die Lebensmittelkontrolle zusammenzuführen. Weil der Kanton dafür aber zu klein ist, suchte man nach Partnern in anderen Kantonen.

Zuerst strebten die Glarner eine Zusammenarbeit mit dem Interkantonalen Labor der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus und Schaffhausen an. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, wurde man im Kanton Graubünden fündig.