«Die Bündner Landwirtschaft ist auf Direktzahlungen angewiesen»

Der neue Präsident der Bündner Bauern, Thomas Roffler, hat schon konkrete Vorstellungen, wohin der Weg für die Landwirte führen soll. Im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden» verrät er sie.

Thomas Roffler ist Landwirt in Grüsch. Der 43-Jährige war vor seiner Wahl bereits Vizepräsident des Bauernverbands Graubünden. Bei der Wahl zum höchsten Bündner Bauern setzte er sich in einer Kampfwahl gegen zwei Gegenkandidaten durch.

Roffler ist Mitglied der SVP. Zu reden gab sein Entscheid, nicht bei den Nationalratswahlen im Herbst antreten zu wollen. In den letzten 100 Jahren kam es nur einmal vor, dass ein Bündner Bauernpräsident nicht im eidgenössischen Parlament sass.

Im Interview mit der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF verteidigt Roffler zudem vehement Subventionszahlungen an die Bauern. Diese Diskussion zu führen, gehöre «zu seinen Lieblingsaufgaben». Mit der Landschaftspflege würden die Bauern etwa eine wichtige Aufgabe zu Gunsten der Allgemeinheit erfüllen.

Am kommenden Wochenende will Thomas Roffler bereits offiziell an der Landwirtschaftsmesse Agrischa mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten.