Skigebiete verbinden Die Verbindung von Klosters nach Österreich sorgt für Kritik

Seit Jahren träumen Touristiker in Graubünden und Vorarlberg von dieser Skigebietsverbindung. Aktuell werden die Pläne einmal mehr diskutiert. Nicht viel davon hält die Regierung des Landes Vorarlberg.

Blich auf Skigebiet Madrisa

Bildlegende: Skigebiet Madrisa könnte mit Gargellen im Vorarlberg verbunden werden. Nötig wären drei Bahnen. Keystone

Seit vielen Jahren träumen Bündner Touristiker und ihre österreichischen Kollegen von einer Skigebietsverbindung zwischen den Skigebieten Klosters Madrisa und Gargellen im Montafon.

Konkret wurden diese Ideen aber nie. Dies soll sich nun ändern. Die Zeitung Südostschweiz berichtete kürzlich, die Idee sei Teil der Agenda 2025 der Gemeinde Klosters-Serneus. Eine Machbarkeitsstudie ist angedacht.

Doch bereits jetzt äussern sich Mitglieder der Regierung im Land Vorarlberg äusserst zurückhaltend. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Johannes Rauch verweisen in einer Mitteilung auf die Vorarlberger Tourismusstrategie 2020.

Dort heisst es, dass bisher unangetastete Landschaftsräume nicht mit Skiliften verbaut werden dürfen. Man sei deshalb «sehr skeptisch». «Gerade in den letzten Jahren wurden grosse Investitionen in Seilbahnen getätigt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, auch naturnahe, nicht erschlossene Landschaftsräume zu erhalten».