«Es braucht politischen Willen für professionelle Jugendarbeit»

Erst ein Drittel aller Bündner Gemeinden hat heute professionelle Jugendarbeit. Das schätzt David Pfulg, Leiter der Fachstelle jugend.gr. An einer Tagung diskutierten politische Vertreter und Jugendarbeiter neue Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit.

Mann schaut Fussballspiel zu

Bildlegende: Die Arbeit mit Jugendlichen soll in Graubünden profesionalisiert werden. Keystone

«Vor einigen Jahren war die Jugendarbeit in Graubünden noch in den Kinderschuhen», sagt David Pfulg, Leiter der Fachstelle jugend.gr. Heute hätten ein Drittel aller Gemeinden professionelle Jugendarbeit. Die sei zwar besser, aber immer noch zu wenig.

An einer von jugend.gr organisierten Tagung wurde besprochen, ob Jugendarbeit eine regionale Aufgabe sein könnte, statt wie heute in der Verantwortung der Gemeinden zu stehen. So könnte Geld gespart und effizienter gearbeitet werden, hofft David Pfulg.

Eine Idee sei, die künftigen Regionen als Rahmen für die professionelle Jugendarbeit zu nehmen. Hinzu komme: «Es braucht politischen Willen für professionelle Jugendarbeit», sagt David Pfulg. Heute existiere keine gesetzliche Grundlage.