Etwas mehr Klarheit beim Ferienwohnungsanteil in den Gemeinden

440 Schweizer Gemeinden haben offiziell einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent und dürfen somit keine Zweitwohnungen bewilligen. Dies sind 40 Gemeinden weniger als noch vor einem Jahr. Der Bund hat die Liste aktualisiert. Auch Bündner Gemeinden sind von der Liste verschwunden.

Ilanz

Bildlegende: 20 Prozent Zweitwohnungen: Ilanz ist neu auf der Liste des Bundes. ZVG

Seit der letzten Anpassung vor einem Jahr wurden 46 Gemeinden gestrichen. 26 Gemeinden haben den Nachweis erbracht, dass ihr Zweitwohnungsanteil unter 20 Prozent liegt, wie das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) am Dienstag mitteilte. 20 Gemeinden wurden von der Liste gestrichen, weil sie mit einer anderen Gemeinde fusioniert haben.

Darunter befinden sich auch zwölf Gemeinden in der Surselva, welche sich Anfang 2014 zur Gemeinde Ilanz/Glion zusammengeschlossen haben. Neu auf der Liste ist nun aber die neu fusionierte Gemeinde Ilanz.

Verschwunden sind hingegen Tamins und Brusio. Diese hätten den Beweis erbracht, weniger als 20 Prozent Zweitwohnungsanteil in ihrer Gemeinde zu haben, heisst es beim Bundesamt für Raumplanung.

Die Zweitwohnungsliste wird zum dritten Mal angepasst. Zu Beginn galt die Beschränkung für 570 Gemeinden. Ein Grossteil der betroffenen Gemeinden befinden sich in den Kantonen Wallis, Graubünden, Tessin, Bern und Waadt.