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Graubünden Gemeinden im Check: Wo ist eine Fusion angesagt?

Seit 15 Jahren sind Fusionen ein Dauerbrenner in Graubünden. Doch wie sinnvoll sind sie? Wo funktionieren sie? Gibt es Tabus? Eine Untersuchung der HTW Chur liefert Antworten.

Karte mit Bleistift
Legende: Nach der Fusion von 13 Gemeinden ist Ilanz/Glion am 1. Januar 2014 in die Zukunft gestartet. SRF / Michael Breu

Um die Vor- und Nachteile von Fusionen zu messen, hat die HTW Chur einen sogenannten «Fusionscheck» entwickelt. Mehrere Gemeinden, darunter Glarus und Ilanz, haben sich am Projekt beteiligt. Aktuell werden die Forschungsergebnisse im Detail ausgewertet. Bereits diskutiert wurden die Resultate kürzlich an einer Tagung in Pfäffikon SZ.

Erste Ergebnisse

Unter den Teilnehmern war Ursin Fetz. Er hat den Fusionscheck entwickelt und Gemeindefusionen genau unter die Lupe genommen. Im Gespräch mit Radio SRF sagt er: «Erfolgreich sind Fusionen, wenn sie gut vorbereitet und aufgegleist sind». Einfacher werde es, wenn Vereine oder Schulen bereits vor einem Zusammenschluss zusammengearbeitet hätten.

Untersuchungen hätten auch gezeigt, sagt der Fachmann, dass Fusionen immer noch zu oft aus der Not geboren würden. Nötig sei aber eine Gesamtstrategie. «Die Leute müssen sich fragen: Wohin wollen wir – nicht als politische Gemeinde, sondern als Gemeinschaft», sagt Fetz. Wenn die Behörden und die Bevölkerung wisse wohin sie wolle, könne sie entscheiden ob eine Fusion sinnvoll sei oder nicht.

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