Graubünden rechnet mit 58-Millionen-Minus

Der überarbeitete Finanzplan 2015-2017 des Kantons Graubünden geht von einer Verschlechterung der Finanzlage aus. Für das Jahr 2014 sieht das Budget ein Defizit von 58 Millionen Franken vor.

Stadt Chur im Hintergrund, im Vordergrund Kühe

Bildlegende: Die Finanzlage im Kanton Graubünden ist angespannt. Für das kommende Jahr ist ein Defizit von 58 Millionen budgetiert. Keystone

Im kommenden Jahr rechnet der Kanton Graubünden mit tieferen Zahlungen aus dem Finanzausgleich des Bundes. Finanzdirektorin Barbara Janom Steiner geht davon aus, dass die Mindereinnahmen rund 25 Millionen betragen. Neben einem erneut starken Anstieg von Beiträgen an Dritte, belasten vor allem höhere Investitionsbeiträge die Erfolgsrechnung des Kantons, wie Barbara Janom Steiner vor den Medien erklärte. Insgesamt rechnet die Finanzdirektorin mit einem Defizit von 58 Millionen Franken.

Auch die Finanzplanung für die Jahre 2015-2017 sieht düster aus und weist in der Erfolgsrechnung Defizite zwischen 73 und 97 Millionen aus.