Graubünden rechnet mit einem Defizit von 55 Millionen Franken

Der Kanton Graubünden budgetiert für das Jahr 2015 ein Defizit von 55 Millionen Franken. Die Ausgabenüberschüsse dürften in Zukunft aber steigen.

Die 55 Millionen Franken Defizit resultieren aus insgesamt 2,5 Milliarden Franken Ausgaben. Finanzdirektorin Barbara Janom (BDP) sprach am Freitag in Chur von einer noch guten Ausgangslage. Der Kanton sei praktisch frei von Schulden. Vorgesehen seien aktuell weder ein Sparprogramm, noch eine Steuererhöhung.

«Wir können uns dieses Defizit leisten», betonte Janom. Sie werde versuchen, die Finanzen des Kantons mit Ausgabendisziplin im Lot zu halten.

Sorgen bereitet der Finanzdirektorin das Wachstum der Beiträge an Dritte. Viel Geld würden vor allem Spitäler und Kliniken verschlingen.