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GV des Baumeisterverbands Viel Reue und betonte Demut

An der Generalversammlung des Bündner Baumeisterverbandes wurden Fehler eingeräumt.

Legende: Video Baumeister entschuldigen sich abspielen. Laufzeit 4:00 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.05.2018.

«Heute ist Demut angezeigt», erklärte Markus Derungs, Präsident des Graubündnerischen Baumeisterverbandes (GBV), am Freitag zur Begrüssung der Branchenvertreter an der Generalversammlung in Laax. Es herrschen windige Zeiten für die Branche.

Der GBV sei nicht verurteilt worden, betonte Präsident Derungs. Um gleich einzuräumen: «Wir haben nicht alles richtig gemacht, wir haben Fehler gemacht.» Der Fehler sei gewesen, dass «wir selber nicht vor Ort waren, um einzugreifen, wo hätte eingegriffen werden müssen». Dafür entschuldige sich der Verband: «Das tut uns leid.»

Sitzen nebeneinander, Portrait
Legende: Geschäftsführer Andreas Felix, links, und Präsident Markus Derungs, an der Generalversammlung des Graubündnerischen Baumeisterverbandes Keystone

Derungs versprach verbandsinterne Klärung durch einen externen Spezialisten. «Preis- und Gebietsabsprachen sind kein Kavaliersdelikt.» Weiter stärkte Derungs erneut dem Geschäftsführer Andreas Felix den Rücken.

Gastrede von Regierungsrat

Regierungsrat Mario Cavigelli sprach in seinem Grusswort von «bewegten Tagen für die Baumeister, aber auch für uns vom Kanton». Der Gastreferent wurde auch deutlich: «mutmasslich erhebliche Schäden für den Kanton, Gemeinden und Private» seien durch die Absprachen entstanden.

8 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Endlich ist dieser Betrug aufgeflogen. Die Betroffenen fühlen sich ja sogar noch als Unschuldsengel. Eine Demütigung für alle die betrogen worden sind. Es muss personelle Konsequenzen für diese Beschuldigten geben. Wenn man Hr. Felix in Interviews gesehen hat, so voll bepackt mit Aroganz als wäre dieser "Bschiss" ein Kavaliersdelik. Frage mich, ob in der CH noch andere solche abgesprochene Delikte gibt? Auf dem Bau ist alles möglich.
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Der Name des Whistleblowers wurde an der GV nicht einmal erwähnt. Zuerst machen Sie den einzig Ehrlichen kaputt und jetzt behandeln Sie ihn wie einen Aussätzigen. Das allein schon zeigt den Charakter dieser Mitglieder. Im Geheimen unter sich verteufeln Sie den Ruinierten sicher weiter. Reue und Demut ist hier nur reines Theater, sie müssen sich ja so geben, aber ganz sicher nicht ernst oder ehrlich gemeint. Ihre Gesinnung ist immer noch genau die gleiche.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Reue ist gut und im Nachhinein evt hilfreich vor Gericht, denn dorthin gehören diese Leute und entsprechend verurteilt: gerichtlich, finanziell und ganz klar auch beruflich!!
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